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Klicken Sie hier für weitere Informationen zu unserem Jugendtarif. Für den Internetzugang per Handy sind Mobilfunktarife mit minutengenauer Abrechnung verfügbar. Bedrohliche Warnstreiks bei Ryanair - "Das Low-Cost-Flugkonzept hat seinen Preis".

Der Flugverkehrsexperte Heinrich Großbongardt sagte dem Delf, alle Airlines hätten jetzt zu wenig Pilotinnen und Pilotinnen. Aber nur mit genügend Pilotinnen und Pilotinnen konnte Ryanair seine Expansionsstrategie vorantreiben. Heckmann: Bei Europas größter Low-Cost-Airline Ryanair sind in den letzten Wochen bereits mehrere hundert Flugbewegungen ausfallen. Einer der Gründe: Arbeitsniederlegungen bei Flugbegleitern und Flugzeugführer.

Der Cockpitverband, in dem hauptsächlich die Lotsen tätig sind, hat Ryanair bis heute eine Deadline gesetzt, um ein verhandelbares Tarifangebot auf den Markt zu bringen, das es noch nicht gibt. Sowohl die Lotsen als auch die Kabinenbesatzung sind sehr zielstrebig, denn Ryanair wird in der Industrie als eine Airline angesehen, die ihre Mitarbeiter sehr schlecht entlohnt und unhöflich damit umgeht.

Der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt ist jetzt am Apparat. Großbongardt: Morgen, Mr. Heckmann! Heckmann: Großbongardt, Lotsen und Flugbegleiter klagen über mangelnde Entlohnung und eine Wegwerfmentalität in der Handhabung der Mitarbeiter. Grossbongardt: Ja, ich nehme es an. Wenn man keine genauen Angaben von aussen hat, ist Ryanair bei der Zahlung offenbar ganz unten.

Auch aus Deutschland haben wir hier Meldungen erhalten, dass Lotsen überhaupt nicht beschäftigt sind, sondern als selbständige Existenzgründer über irgendeine Art von Vermittlern, Scheinselbständigkeit und dergleichen beschäftigt sind. Flieger müssen manchmal gar bezahlen, um mitzufliegen? Grossbongardt: Ja, das gab es auch.

Es gibt aber auch in jüngster Zeit solche Beispiele, in denen die jungen Pilotinnen und Pilotinnen bei Ryanair gerade bezahlt haben, dass sie als Co-Piloten Flugstunden einsammeln durften, um dann für andere Airlines überhaupt interessant zu werden. "Um die Pilotenlizenz zu bekommen.

Also wurden die Lotsen unter großen Stress gestellt. Grossbongardt: Das ist für Pilotinnen und Pilotinnen, wenn sie ihre Flugausbildung und keine Zulassung haben, eine sehr schlimme Sache, und Ryanair hat dies genutzt, um ihre eigenen Ausgaben gering zu halten. 2. Ryanair wird als das billigste Flugzeug überhaupt angesehen, manche sprechen von einem perverse Variante, die auf dem Prinzip der Nutzung basiert.

Grossbongardt: Als Konsumenten müssen wir feststellen, dass, wenn die Kosten besonders tief sind, dies sehr oft darauf zurückzuführen ist, dass sie auf dem Rückgrat der Mitarbeiter durchgeführt werden. Dies ist nicht nur effektiv, wirksam, ein Betrieb kann jetzt auch andere betreiben, sondern basiert auch immer auf Einsparungen bei den Arbeitskonditionen, aber auch bei den Löhnen und Gehältern.

Das bedeutet, dass dieses Low-Cost-Flugkonzept einen ganz bestimmten Betrag hat, nämlich in der Betreuung der Mitarbeiter. Grossbongardt: Das Billigflug-Konzept hat seinen Platz in der Bearbeitung und Entlohnung der Mitarbeiter, jedenfalls bis zu einem bestimmten Grad. Andere Fluglinien, wie z.B. Easyjet, haben gezeigt, dass man das anders machen kann.

Ceckmann: Diese mangelhafte Zahlung, die falsche Handhabung, der die Firma angeklagt wird, kann sich auch auf die Arbeitssicherheit auswirken? Grossbongardt: Es ist nicht klar, dass es wirklich Effekte gibt. Aber wenn man sich anschaut, wie groß eine Fluggesellschaft ist, wie viel sie in der Zwischenzeit tatsächlich transportiert wurde und wie lange sie schon existiert, dann ist das nicht wirklich offensichtlich.

Ryanair-Chef Michael O'Leary hat sich immer gewehrt, die Gewerkschaft als Ansprechpartner zu nehmen. Großbongardt: Es gibt keine Pflicht für Betriebe, gewerkschaftliche Organisationen zu anerkennen. Dass sich die Lage von Ryanair in der Zwischenzeit verändert hat, beweist aber auch, dass sich das Kräfteverhältnis auf dem Markt verändert hat. Viele Jahre lang waren die Lotsen ziemlich im Überfluss, und mittlerweile sind die Lotsen bei allen Airlines Mangelware.

Schaut man sich an, wie viele Maschinen geordert werden, dann müssen sie nur noch gerollt werden, dann müssen die Fahrer einsteigen. Ryanair-Chef O'Leary hat wegen des Mangels an Pilotinnen den Weg gewechselt? Großbongardt: Ja, natürlich. Ryanair kann seine Expansionsstrategie nur mit genügend Pilotinnen und Pilotinnen vorantreiben.

"20, 30 Euros kommen zum Kartenpreis hinzu" Heckmann: Auf der anderen Seite gibt es eine weitere Resonanz, und zwar auf die Warnstreiks in Irland. Ryanair reagierte mit der Ankündigung, mindestens 300 Arbeitsplätze nach Polen zu verlagern. Kann man so auf Mitarbeiteraktionen bei Ryanair eingehen?

Großbongardt: Das ist zwar eine gute Idee, aber andererseits beweist die Resonanz der Irish Pilots' Union, dass dies nicht unbedingt so ist. Man muss sich nur vergegenwärtigen, dass das grundlegende Problem, dass es in Europa in der Regel nur wenige Pilotinnen und Pilotinnen gibt, nicht wirklich zu vermeiden ist. Wie kann man das vermeiden? Großbongardt: Am Ende, wie bei allen Mangelware - es ist ein Jobmarkt - kann man sie nur durch den Verkaufspreis vermeiden, glaube ich.

Dies wird sich sicher auch auf die Passagiere auswirken, in Gestalt von höheren Ticketpreisen. Sie haben den offenkundigen Pilotenmangel erwähnt. Jetzt sieht man die Möglichkeit, sich zu verteidigen, ebenso wie die Kabinenbesatzung. stößt Ryanair heute an seine Leistungsgrenzen? Großbongardt: Ryanair wird sich sicher anpassen müssen, aber das Problem der niedrigen Kosten ist der europäische Alltagsleben.

In Deutschland haben wir mittlerweile einen Low-Cost-Anteil von rund 30 bis 35 % am Verkehr. Heckmann: Die Low-Cost-Airline Ryanair steht diese Woche auch in Deutschland vor Ausfällen. Wir sprachen mit Heinrich Großbongardt über das Geschäftsverhalten bei Ryanair. Vielen Dank, sehr geehrter Kollege Grossbongardt, für das Zusammentreffen. Großbongardt: Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag!

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