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Bei einem DSL-Modem oder Netzabschlusspunkt Network Terminination Broad Band Access (NTBBA) handelt es sich um ein Endgerät zur Datenübertragung über eine Teilnehmerleitung via Digital Subscriber Line im DSL. Er ist der Netzwerkabschluss (NT) für den DSL-Teil des Teilnehmers und das Pendant zum Digital Subscriber Line Access Multiplexer (DSLAM).

Die DSL-Modems werden an die DSL-Leitung angebunden. Für den Anschluss von Verteiler und Funkmodem genügt ein Zweileiterkabel, entweder zwei Leiter eines handelsüblichen Telefon-Installationskabels oder ein RJ45Kabel mit den Mittelpins 4 und 5belegung. Bei SDSL und entbündelter DSL/IP-Verbindung wird auf den Verteiler verzichtet und das Funkmodem unmittelbar an die Verbindungsleitung angebunden, außerhalb Deutschlands auch mit dort gebräuchlichen Anhang A-ADSL-Modems mit integriertem DC-Cutoff.

Für die Übertragung zwischen dem DSLAM in der Teilnehmervermittlung und dem DSL-Modem über die Kupfer-Twisted-Pair-Leitung verwenden die DSLL-Standards ein Verfahren mit unterschiedlichen Taktfrequenzen (diskreter Multiton); mit konventionellem DSLL z.B. B. 256 Taktfrequenzen im Intervall von je 4,3125 kHZ. Der Anschluss des klassischen externen DSL-Modems erfolgt entweder über einen direkten Anschluss an einen Computer (z.B. über USB) oder an ein Netz (z.B. über einen Router).

Nach dem OSI-Modell ist das Modell eine Ethernet-Bridge und befindet sich auf Layer 2. Die Telekom hat in Deutschland die Schnittstellen zwischen ihrer Netztechnologie (DSLAM/Splitter) und dem Breitbandmodem, das der Kunde seit Jänner 2002 separat erwerben muss, aufgedeckt. Die zugehörige Direktive lautet 1TR112 (Technische Direktive). Am DSLAM ist der Splitterausgang U-C2 für "Central Office").

Der 1TR112 legt die Signalisierung an dieser Stelle fest, an die sich ein U-R2 konformes Breitbandmodem anlehnt. Soll das Funkmodem an einem Outdoor-DSLAM verwendet werden, muss DPBO (Downstream Power Back-Off und standardisiert im ITU-Standard G.997.1) verwendet werden. Das DPBO verringert die Übertragungsleistung in nachgeschalteter Richtung, um die hoch gedämpften DSL-Leitungen von der Zentrale vor Nebensprechen zu bewahren.

Das Abtrennen der Hochfrequenz- von den Telefon-Frequenzen erfolgt über den sogenannten Verteiler, der im Kern aus einem Tiefpaßfilter mit bis zu 80 Kilohertz durchlässig ist. Durch den eingebauten Hochpaß werden die zugehörigen Daten an das digitale Modems weitergeleitet. Es darf nur beim Ein- und Ausschalten aktuelle ISDN-Übertragungen stören (die Regel bezieht sich auf 320 zulässige Bitfehler, ohne dass die ISDN-Verbindung beendet oder sogar die ISDN-UK0-Schnittstelle neu eingestellt wird).

Es muss über feste Distanzen gewisse Datenübertragungsraten senden können (bei "normalem" T-DSL 768 sind dies 864/160 Kilobit über zwei; das Modell muss dem digitalen Spiegelreflexkamerasystem auf Anfrage Hersteller-ID, Firmware-Version und Serien-Nummer mitliefern.

Mit U-R2 ist es nicht mehr möglich, neue Software vom DSLAM auf das Funkmodem zu laden, wie es in der Zeit vor U-R2 war. Die ATM-Implementierung, die das Funkmodem bereitstellen muss und wie die ATM-Zellen aussehen müssen, ist ein weiteres großes Kapitel des Standards. 1TR112 Technische Spezifikation der U-Schnittstellen von xDSL-Systemen im Netz der Deutschen Telekom, ZIP-Archiv, Ausgabe 12. 2, Feb. 2014@1@2Template:Toter Link/hilfe.telekom. de (Seite nicht mehr verfügbar, Suche im Webarchiv) Info: Der Link wurde als fehlerhaft gekennzeichnet.

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