Dsl Angebote 2016

Angebote Dsl 2016

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o2 DSL erreicht auch den Turnaround

Der im vergangenen Vierteljahr begonnene Turnaround hat sich fortgesetzt - im ersten Vierteljahr 2016 konnte die Zahl der DSL-Kundenverträge um weitere 38.000 gesteigert werden und betrug zum Stichtag noch einmal mehr als 2,8 Mio. DSL-Verträge. Von der leichten Belebung der DSL-Kundenbasis profitierten auch die Festnetzumsätze, obwohl die Serviceumsätze mit DSL- und VDSL-Produkten im ersten Halbjahr noch um 2,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau lagen.

In diesem Segment sorgte das weiterhin kräftige Wachstum der Kunden dafür, dass die Serviceerlöse im Vorjahresvergleich um 9,4 Prozentpunkte stiegen. In Q1 2016 gewann das Unternehmen weitere 96.000 Kabel-Internet-Abonnements und überschritt damit die 3-Millionen-Vertragsmarke. Mit der Integration der früheren Kabelnetzinfrastruktur steht nun ein rund 400.000 km langes Glasfasernetz zur Verfügung, mit dem der Anbieter die nächste Generation von Hochgeschwindigkeitsverbindungen für 14 Mio. Haushalten bereitstellt.

In der Summe erzielt der Netzwerkbetreiber zwar eine hohe Reichweite von 59% der Einwohner, ist aber in erheblichem Umfang von externer Netzinfrastruktur abhängig - mit entsprechenden Großhandelsprodukten kann er weitere 10Mio. häusliche Nutzer mit Hochgeschwindigkeitsanschlüssen versorgen. Die United Internet-Tochter 1&1, die erst mit dem Erwerb von Versatel Ende 2014 unmittelbaren Zugang zur eigenen Breitbandinfrastruktur erhielt, ist noch stärker von externen Netzen abhängig.

Das Festnetzgeschäft geht jedoch weiter, wobei 1&1 seine Breitbandkundenbasis im ersten Quartal 2016 um weitere 4.000 auf 4,36 Mio. ausweiten konnte. Dabei konzentriert sich der Anbieter derzeit auf die Verbreitung seiner mobilen Internetdienste, was ihm auch im ersten Quartal ein deutliches Wachstum von 200.000 Mobilfunk-Verträgen bescherte.

1&1 setzt auf den Bereich der mobilen Kommunikation und seine Cloud-Produkte, während United Internet vielleicht einen wichtigen Kurs für das Festnetz-Geschäft gesetzt hat: Der Internetkonzern hat sich im Monatsfebruar per Vertrag ein Paket von rund 15 Prozent der Anteile an Tele Columbus sichern können. United Internet konnte nach Zustimmung des Bundeskartellamts im MÃ??rz seine bisherige Beteiligungsquote auf 25,11 % erhöhen und wurde damit gröÃ?ter AktionÃ?r des Kabelbetreibers.

United Internet ist jedoch nach eigener Angabe nicht an einer Akquisition beteiligt und zieht daher eine Erhöhung der Beteiligungsquote nicht in Betracht - eine Beteiligungsquote von 30 % würde United Internet zu einem entsprechenden Übernahmeangebot an die übrigen Anteilseigner zwingen. Mit Tele Columbus würde United Internet sogar zu einer direkten Einrichtung im Kabelbereich.

Im vergangenen Jahr hat der Kabelprovider mehrere Wettbewerber - darunter Primacom und Pepcom - übernommen und damit seine Stellung als der drittgrößte deutsche Kabelbetreiber hinter Wodafone und Unidymedia untermauert. Insgesamt verfügt die neue Unternehmensgruppe über 3,6 Mio. verbundene Privathaushalte, von denen zum Stichtag rund 2,43 Mio. mit Kabeln beliefert wurden.

Im ersten Quartal 2016 verzeichnete Tele Columbus einen Zuwachs von rund dreizehntausend Kunden. Tele Columbus ist damit fundamental gut positioniert - im Vorjahresvergleich hat sich der Umsatz durch die Akquisitionen von 53,6 Mio. auf 116,1 Mio. mehr als verdoppelt, vergleichbar liegt der Umsatzanstieg noch bei 5,0 %.

Damit hat Tele Columbus im ersten Quartal 2016 ebenfalls einen Fehlbetrag von 17,7 Mio. erwirtschaftet und nun rund 1,2 Mio. EUR verschuldet. Die DSL-Kundenkontrakte der Deutschen Telekom stiegen im ersten Quartal 2016 um 62 000 auf 12,7 Mio. an.

Ausschlaggebend für das Quartal war nach Angaben der Telekom jedoch ein anderer Wert, da das Untenehmen zum ersten Mal mehr als 5 Mio. Glasfaseranschlüsse in betrieb hatte. Alleine in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 verzeichnete die Deutsche Telekom ein Rekordwachstum von 660 000 Anschlussleitungen. Neben "echten" Glasfaseranschlüssen für den Einsatz von Glasfasern bietet die Telekom auch Vektoranschlüsse und die klassische VDSL-Anbindung an.

Andererseits umfasst die Nummer auch alle Leitungen, die die Deutsche Telekom ihren Wettbewerbern für die Miete zur Verfügung stellt. Von den 5 Mio. Wählleitungen werden rund 1,7 Mio. von Wettbewerbern unter ihrem eigenen Markennamen vertrieben. Es ist kein Zufall, dass sich die Deutsche Telekom im ersten Quartal 2016 intensiv mit diesen Kennziffern beschäftigt hat.

Immer wieder wird beispielsweise kritisiert, dass die Deutsche Telekom in erster Linie auf die VDSL-Beschleuniger-Vektorisierung vertraut, anstatt die direkte Anbindung der Haushalte über Lichtwellenleiter durchzusetzen. Trotz heftigen Protesten der Industrie hat die Behoerde den Vertrag im Mai 2015 mit bestimmten Beschraenkungen der Exklusivitaet von Telekom Vectoring abgesagt.

Allerdings ist das Schlusswort noch nicht gefallen, denn die EU-Kommission hat in der Zwischenzeit große juristische Vorbehalte gegen den Verordnungsentwurf geäußert und prüft ihn derzeit eingehend. Doch die Deutsche Telekom hat ihre Funktion als Bogeyman satt und attackiert ihre Wettbewerber. Manchmal sollen wir die falschen Techniken haben.

Die Expansion ist dann vermutlich zu zögerlich.

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