Festnetz zu Mobil

Vom Festnetz ins Mobilfunknetz

Von Festnetz zu Mobilfunk für bestehende Kunden: Du nutzt noch keinen aktuellen MagentaHome Tarif und möchtest eine Telefonieoption buchen? Alles über den Festnetz-Mobilfunktarif des Anbieters Telekom Deutschland: individuelle Preise, Konditionen, Erfahrungen unserer Leser und vieles mehr! Sie finden hier günstige Tarife für Anrufe in die USA / USA (Festnetz und Mobilfunk) mit Call-by-Call. ADSL / Festnetz und Mobilfunk

Mobiltelefone aus dem Festnetz anrufen?

Würde ein Gespräch auf meiner Handynummer auch auf meinem Festnetztelefon erklingen? Das Mobilfunkgerät ist vollständig in unsere virtuellen Telefonanlagen eingebunden, d.h. Gespräche über meine Festnetzrufnummer werden - wenn ich will - auch auf meinem Mobiltelefon geführt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten parallelen Ruf (beide Rufe) und nicht nur um eine Umleitung vom Festnetz auf das Mobiltelefon.

Problematisch sind die unterschiedlichen Gebühren für die Anrufzustellung im Festnetz oder im Mobilfunk. Die meisten Anrufe betreffen zwei Telefonprovider, nämlich den Provider, bei dem der Anrufende ein Klient ist und den Provider, bei dem der gerufene Klient ein Klient ist. Das Gespräch wird vom Angerufenen an den ersten Provider ausbezahlt.

Weil der zweite Provider auch einen Service anbietet, zahlt der erste Provider dem zweiten Provider etwas für die Planung. Dies ist bei der Festnetz-Terminierung sehr wenig und bei der Mobilfunk-Terminierung etwas mehr. Jeder Provider muss sich gleich viel abrechnen.

Falls ein Gespräch über eine von uns vermittelte Handynummer eintrifft, unser Gesprächspartner es aber aus dem Festnetz akzeptiert, was erhalten wir vom Provider des Teilnehmers? Der Handy-Tarif, weil der Anrufbeantworter dafür zahlt? Zum Beispiel die Festnetzgebühr, weil sie die uns entstehenden Gebühren erstattet? Eine entsprechende Variante - ein Gespräch zu einer Handynummer, aber die eigentliche Rufannahme im Festnetz - wurde noch nicht am freien Markt offeriert und war daher in der Praxis einfach nicht gegeben.

Zudem lehnte die rosa Pfosten ab, weil sie - trotz unserer 10-jährigen Geschäftsverbindung - befürchtet, dass wir zu hohe Mobilfunkgebühren verlangen würden.

Ich telefoniere: Anrufe vom Festnetz ins Mobilfunknetz sind viel zu kostspielig.

Konsumentenschützer klagen über die höheren Tarife vom Festnetz bis zum Mobiltelefon. Diese sind oft zwanzigmal so hoch wie die Tarife für Langstreckengespräche. Alleine die Telekom sammelt bei ihren Kundinnen und Kunden wenigstens 200 Mio. EUR zu viel ein. Jeder, der aus dem Festnetz telefoniert, ist immer wieder überrascht: Obwohl es einen heftigen Preiskrieg zwischen den Telekommunikationsanbietern gibt, fallen hier vergleichsweise höhere Tarife an.

"Der Kunde zahlt viel zu viel", sagt Michael Bobrowski, Telekommunikationsexperte beim BZV. Diese Ebene wird jedoch nicht an ihre Abnehmer weitergegeben. In den letzten Jahren sind die Telefongebühren stark gefallen. Somit können landesweite Anrufe ins Festnetz schon oft für einen Pfennig pro Minute geleitet werden.

Ein Anruf von einem Festnetztelefon auf ein Mobiltelefon hingegen ist zwanzigmal so teuer. Zu diesem Zweck hat die BNetzA die Provider T-Mobile, E-Plus, O2 und Oodafone mehrfach dazu veranlasst, ihre Tarife für die Anrufweiterleitung aus dem Festnetz in ihre Netzwerke zu reduzieren. Doch da die Netzgesellschaft nur die Kaufpreise zwischen den Telefonunternehmen regelt, rief ihr Geschäftsführer Matthias Kurth die Festnetzbetreiber auf, die Preisnachlässe nach seinem jüngsten Eingreifen im Nov. 2006 an ihre Abnehmer weiterzuleiten.

Wie die Deutsche Telekom vorgibt, hat sie die Kostenreduktion in verschiedenen Tarifmodellen an ihre Kundinnen und Kunden weiter gegeben. Das macht die Deutsche Telekom zu einem brillanten Unternehmen. Ruft beispielsweise ein Telekom-Kunde mit einem E-Plus-Handy aus dem Festnetz zu einem Standard-Tarif von 26,5 Cents pro Min. an, bezahlt die Telekom dem Mobilfunkbetreiber einen Vorleistungspreis von fast zehn Cents.

Rechnet man weitere drei Cents für die Gebühren hinzu, hat die Telekom noch einen Profit von 13,4 Cents pro Telefonat. Der Jahresumsatz der Deutschen Telekom wird 1 Mrd. übersteigen, 200 Mio. mehr als vor der Margenerweiterung. Telekom weist darauf hin, dass es nicht möglich ist, mit der Konkurenz auf billigeres Call-by-Call umzuschalten.

Verbraucheranwalt Bobrowski ist jedoch der Ansicht, dass die Netzbetreiber nun auch die Endkunden-Tarife der Deutschen Telekom beherrschen.

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