Günstiger Vertrag mit Smartphone

Billiger Vertrag mit Smartphone

Günstiger sind nur die Handy-Discounter. Schlosser: Wie man Abzockereien verhindert - Wirtschaftlichkeit Selbst abgesehen von solchen Betrügereien kommt es immer wieder vor, dass wichtige Dienste erheblich höhere Kosten nachfragen. "Die Lieferanten machen sich die Notsituation gerne zunutze und fordern oft unsinnige Tarife, was ein ständiges Ärgernis ist", sagt Juliane von Behren, Juristin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Auch der örtliche Rettungsdienst hat schnellere Reisezeiten als jemand, der von weit her kommt.

Kriminelle ködern oft im Netz mit Dumping-Preisen ab neun Cent, die dann aber viele hundert Cent kosten, weil das Türöffnen vermeintlich mühsam war. Nach dem Schließen der Türe muss der Servicetechniker sie nur noch einmal aufmachen, nicht aber das gesamte Schließzylinder. Dies ermöglicht dem Rettungsdienst bessere Berechnungen.

Entscheidet sich der Rettungsdienst für eine bestimmte Höhe, kann der Installateur später nicht sofort wesentlich größere Summen nachfragen. Wie Verbraucherschützer Dr. med. Behren hervorhebt, kann der Auftraggeber auf dem Fixpreis bestehen. Sonntags, an gesetzlichen Tagen oder in der Nacht können die Schlosser ihre Dienste zusätzlich in Rechnung stellen. Möchte der Installateur einen "Sofortzuschlag", einen "Provisionszuschlag" oder "Sonderwerkzeugkosten" erheben, ist dies nach dem Beschluss des Landgerichts Frankfurt am Main (Az. 31 C 63/98-44) nicht möglich.

Kürzlich erhielten die Verbraucherzentren einen landesweiten Überblick über 600 Schlüsseldienste, die eine reine Toröffnung inklusive Zugang aus der unmittelbaren Nachbarschaft tatsächlich kostet. Fazit: Im Bundesdurchschnitt liegen die Tagespreise bei rund 70 EUR pro Arbeitstag. Der Notfalldienst ist mit gut 58 EUR der günstigste in Bremen.

Der tiefste Unglücksfall in Rheinland-Pfalz liegt bei 84 EUR. In der Nacht oder an Sonn- und Feiertagen kosten die billigsten Dienste in Bremen 85 EUR, die teuersten in Rheinland-Pfalz 149 EUR. Bei überhöhten Kosten von mehreren hundert Euros oder mehr muss der Auftraggeber diese höchstens teilweise bezahlen.

Sie kann eine ausführliche Abrechnung anfordern. Andernfalls kann der Auftraggeber die Sicherheitspolizei aufsuchen. Kürzlich hatte ein Staatsbürger, der 308 EUR bezahlt hatte, um die Türe zu öffnen, sie direkt vor dem Landgericht zu bekommen. Aufgrund der bisher nicht besprochenen Auslagen schuldet der Auftraggeber nur die vor Ort übliche Entschädigung von ca. 112 EUR, so das Fazit (Az. 4 C 529/16).

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