Internet Telefon

Telefon im Internet

Durch unsere Telefonie- und Internetverbindungen sind Sie auf der sicheren Seite. Das Telefonieren im Gebäude ist leider nur sehr eingeschränkt möglich. Das Zauberwort für die ländliche Entwicklung mit Breitband-Internet ist LTE. In den meisten Berliner Haushalten wird das Internet über DSL (Digital Subscriber Line) genutzt. Das Telefonnetz in Madagaskar wird zunehmend ausgebaut, ist aber vielerorts noch unzureichend.

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Das IP-Telefon ( "IP-Telefonie") (kurz für Internet Protokoll Telephonie sowie Internet-Telefonie[1]) oder das Sprachtelefon (kurz für IP; Sprach über Internet-Protokoll, buchstäblich für die Sprachübertragung über das Internet-Protokoll) ist das Telephonieren über Computernetze, die nach Internet-Standards eingerichtet sind. Über ein Datennetzwerk werden die für die Telephonie typischen Daten, d.h. Sprach- und Steuerungsinformationen für den Verbindungsaufbau, übermittelt.

Die Gesprächsteilnehmer können sich mit Computern, auf IP-Telefonie spezialisierten Telefonen oder klassischen Telefonen über entsprechende Schnittstellen verbinden. Die IP-Telefonie ist eine Technik, die es erlaubt, den Telefonservice auf der IP-Infrastruktur zu verwirklichen, so dass diese die konventionelle Telefontechnik einschließlich ISD und aller Bestandteile auflösen kann. Das Schalten von Telefongesprächen ist eine wichtige Funktion in Computernetzwerken.

Weil viele Benutzer eine dynamische Verbindung zum Internet haben, so dass sich die IP-Adresse oft wechselt, kann die IP-Adresse selbst nicht als "Telefonnummer" für die Kommunikation mit den VoIP-Telefonen verwendet werden. Eine Vermittlungsstelle in Gestalt eines Dienstleisters nimmt diese Funktion wahr und aktiviert die Telekommunikation mit wechselnden IP-Adressen der IPProgramme. Bei VoIP-Telefonen erfolgt die Anmeldung am Datenserver (z.B. SIP-Server), so dass der Datenserver die momentane IP-Adresse der Mobiltelefone erfährt.

Mithilfe der dem Bediener bekannten IP-Adresse des Mobiltelefons kann es die Umschaltung und das gewählte IP-Telefon läutet in Anlehnung an diese IP-Adresse (d.h. überall auf der Erde, wenn sich das IP-Telefon von dort aus beim Umschaltserver über das Internet angemeldet hat) mitübernehmen. Gewerbliche Dienstleistungen gibt es, die ein Ortsgespräch gleichzeitig mit einem Konto für den Umschaltserver bieten, das auch über das Stromnetz zu erreichen ist.

Kostenlose, selbst betreibbare quelloffene Telefonieserver können ohne Rücksicht auf diese wirtschaftlichen Einschränkungen ein Netz von Vermittlungszentralen im Internet ausbilden. Zusätzlich zu den Fernsprechnetzen wurde nach und nach eine weitere Kommunikationsinfrastruktur auf den Linien der Fernsprechnetze geschaffen. Angefangen mit der Verknüpfung von EDV-Systemen in den 80er Jahren, gefolgt von der Internet-Entwicklung in den 90er Jahren, ist die Sendeleistung gestiegen und nimmt weiter zu: Sie ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen:

Während mit akustischen Kopplern zunächst 300 Bits pro Sek. erzielt wurden, waren im Jänner 2008 für Endkunden mit DSL-Anschlüssen auf normaler Telefonleitung oder im Kabelfernsehen bis zu 100.000.000 Bits pro Sek. möglich. Ausgehend von dieser Basis werden IP-basierte Datennetze, vor allem für das Internet als offenes Netzwerk, aufgebaut. 1973 wurden die ersten digitalen Sprachübertragungen in Archet zwischen PDP-11-Computern mit dem Network Voice Protocol[3] durchgeführt.

Bereits vier Jahre später wurde das oben genannte Netzwerk-Sprachprotokoll auf den RFC 741-Standard übertragen, bevor das Internetprotokoll ("IP") 1980 in RFC 791 festgelegt wurde. Auch 1980 wurden die ersten Handlungsempfehlungen der ITU-T (damals CCITT) für UMTS erfasst, die 1989 auf den Markt kamen und das Telephonieren mit hoher Sprachanteilnahme ermöglichten und darüber hinaus diverse Dienstleistungen wie die Rufnummernübertragung in ein Netzwerk integrierten.

Noch im gleichen Jahr beginnt die Entstehung des World Wide Web, das sich später als Basis für den großen Markterfolg des Internet erweist. Zum Schutz der Übermittlung von Benutzerdaten vor Übertragungsfehlern, z.B. durch Atmosphärenstörungen, wird dem Sperrsignal durch die Kanalkodierung eine redundante Ausführung beigefügt. Die Brutto-Bitrate der Datenübertragung (Nutzdaten + Ausfallsicherheit zur Fehlerkorrektur) liegt damit bei 22,8kBit/s.

1995 machte ein Windows-Programm des israelischen Herstellers Vocaltec Communications die Internet-Telefonie möglich, allerdings nur im Halbduplex-Modus, so dass die Anrufer nur wechselseitig mit schwacher Tonqualität telefonieren konnten. Nur ein Jahr später ermöglichten QuickTime Conferencing zum einen die Audio- und Videokommunikation im Vollduplexmodus über AppleTalk und IP-Netzwerke, zum anderen wurde das Real-Time Transportprotokoll in RFC 1889 aufbereitet.

Bereits im folgenden Jahr wurde das Sitzungseinleitungsprotokoll (SIP) in RFC 2543 festgelegt. In Anlehnung an das heutige VoIP erfolgte 2002 die Erweiterung des RFC 3261 zur Optimierung von VoIP und ITU Q.1912. 5 für die Kompatibilität zwischen SCIP- und ISDN-Benutzerteil wurde zur Optimierung der Verbindung zu anderen Netzwerken übernommen.

Im Gegensatz zur Vereinheitlichung von Voice over IP tauchte die Skype-Software, die ein eigenes, nicht offenbartes Kommunikationsprotokoll für Intellektuelle auf Basis von Peer-to-Peer-Technologie einsetzt, im Jahr 2004 auf. Die Telefonierung mit dem IP-Telefon kann für den Abonnenten die gleiche sein wie bei der klass. Telephonie. Ähnlich wie bei der konventionellen Telekommunikation wird der Telefonanruf in drei grundlegende Prozesse unterteilt: Aufbau der Verbindung, Rufumleitung und Trennen.

Anders als bei der herkömmlichen Telekommunikation verwendet VoIP keine Standleitungen, sondern digitale Sprachübertragung und über das Internetprotokoll in kleinen Datenpaketen. Ein fester Anschluss von Rufnummern an IP-Adressen ist aufgrund eines Standortwechsels des Abonnenten, eines Benutzerwechsels am gleichen Rechner oder einer statischen Adresszuweisung beim Verbindungsaufbau nicht möglich.

Häufig wird die Möglichkeit genutzt, dass Beteiligte oder ihre mobilen Geräte ihre momentane IP-Adresse auf einem Service-Computer (Server) unter einem Nutzernamen speichern. Die Internet Engineering Task Force (IETF) hat das Sitzungseinleitungsprotokoll (SIP) ausgearbeitet. Die Kompatibilität der Bauteile wird wie bei anderen Normen nicht nur durch die Erfüllung der Spezifikationen allein sichergestellt (SIP-Kompatibilität), sondern muss von Fall zu Fall durch Interoperabilitätsprüfungen überprüft werden.

SIP ist prinzipiell für Anwendungsszenarien jenseits von Voice over IP und Video-Telefonie geeignet. In SIP haben die Beteiligten eine SIP-Adresse ("ähnlich einer E-Mail-Adresse") im Uniform Resource Identifier-Format (URI-Format), wie beispielsweise "sip:0123456789@example". Die Endgeräte des Aufrufers senden eine Meldung mit der IP-Adresse des Gerufenen an den Bediener des eigenen SIP-Dienstleisters (SIP-Proxy).

Diese bestimmt die IP-Adresse und den Port der gerufenen SIP-Adresse über den SIP-Ortungsdienst und leitet diese an das Terminalgerät des Anrufers weiter. Die Bediener sind für den eigentlichen Telefonanruf nicht mehr erforderlich, die Geräte übertragen ihre Informationen unmittelbar aneinander und der Austausch von Informationen während des Gesprächs erfolgt durch den Bediener.

Das Real-Time Transportprotokoll (RTP) wird in der Regel verwendet, um diese Informationen in Realzeit zu übertragen. Um den Anruf zu beenden, schickt eines der Terminals eine SIP-Nachricht an den Datenserver, der sie an den anderen Partner weiterleitet. Wie H.323 bietet SIP die Option eines geräteübergreifenden Direktverbindungsaufbaus ohne den Einsatz von SIP-Proxy-Servern, nur über die IPAdresse.

Obwohl die IP-Adressen der Beteiligten für den Aufbau der Verbindung genutzt werden können, sind diese den Benutzern nicht immer bekannt und können sich verändern. Daher gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Abonnenten eine eigene und technisch gesehen kostengünstige Internet-Telefonnummer zu bieten, die unabhängig von den IP-Adressen ist. Beginnend mit reinem SIP gibt es Ansatzpunkte, die Internet-Telefonie in den vorhandenen Nummerierungsplan herkömmlicher Fernsprechnetze zu integrieren, bis hin zu einem völlig neuen Gesamtsystem.

Viele Service Provider stellen SIP-Adressen für Benutzer zur Verfügung, die andere Internetnutzer über das Internet anrufen möchten. Im Gegensatz zu Rufnummern oder MSNs sind SIP-Adressen nicht an eine Verbindung geknüpft, sondern können wie E-Mail-Konten von jeder Internetverbindung der Erde aus verwendet werden. Obwohl dies für Rufnummern zutrifft, die bei ankommenden Anrufen einer SIP-Adresse zugewiesen werden, hat die SIP-Adresse vor allem für den Angerufenen einen Vorteil.

Es sind z.B. Fernsprechverbindungen über die SIP-Adresse zwischen zwei Terminals möglich, anstatt immer über das Fernsprechnetz geleitet werden zu müssen, wie dies bei der Wahl einer Rufnummer der Fall ist. Wenn Sie Ihre eigene URI-SIP-Adresse erhalten möchten, müssen Sie sich bei einem der vielen kostenlosen oder bezahlten Anbieter registrieren. Der Kunde eines SIP-Service-Providers kann über seine SIP-Adresse gewählt und andere angerufen werden, sofern der Anbieter des Gerufenen die externen SIP-Anfragen erlaubt.

Bei den meisten Anbietern von SIP-Adressen erfolgt der Zugang aus dem konventionellen Fernsprechnetz, da sie durch Terminierungsgebühren (die Übertragung aus dem Fernsprechnetz zum Anschluß des gerufenen Teilnehmers) Zusatzerlöse erwirtschaften können. Auf diese kostenpflichtige Umleitung kann der Kunde andere SIP-Dienstanbieter ansprechen, wenn der eigene oder derjenige der Gegenpartei den Anruf dementsprechend blockiert.

Es gibt Vereinbarungen zwischen einigen Anbietern, die es den Verbrauchern ermöglichen, über die Rufnummer direkt miteinander zu kommunizieren. Dabei wird zwischen den Beteiligten eine Verbindung zum Internet hergestellt, allerdings unter Mitwirkung beider SIP-Anbieter. In der Regel ist es möglich, die "interne Telefonnummer" (das ist der Teil der SIP-Adresse vor dem @-Zeichen) innerhalb desselben Providernetzes über ein Standardtelefon mit Zahlenfeld zu wähl.

Bei vielen SIP-Adaptern, die für den Anschluß eines konventionellen Telefones mit Ziffern-Feld konzipiert sind, besteht die Möglich-keit, SIP-Adressen anstelle einer Rufnummer im hausinternen Fernsprechbuch zu hinterlegen und diese SIP-Adresse über eine zugeordnete Schnellwahl am Telefon zu aktivieren. Die SIP-Adressen können in diesen FÃ?llen mindestens mittelbar Ã?ber ein konventionelles Telefon angewÃ?hlt werden. Für die IP-Telefonie ist eine Rufnummer nicht zwingend notwendig.

Weil die meisten Anschlüsse jedoch über das konventionelle Telefonnetz hergestellt werden, ist die Zuweisung einer SIP-Adresse zu einer konventionellen Rufnummer eine notwendige Bedingung, jedenfalls für ankommende Anschlüsse. Bei ausgehenden Anrufen ist dagegen eine Rufnummer unnötig. Neben der "internen Telefonnummer" (siehe SIP-Adresse) kann bei vielen Providern mit der CLIP-Funktion (no screening) eine gültige Rufnummer als Senderkennung übermittelt werden.

Wenn der Internet Service Provider bereits eine Rufnummer für ankommende Anschlüsse hat und ein anderer (oft kostengünstigerer) Provider nur für ankommende Anschlüsse erforderlich ist, ist die Unterscheidung zwischen Anbietern für ankommende und ankommende Anschlüsse aussichtsreich. Deshalb stellen die meisten kostenlosen Provider eine Rufnummer nur wahlweise gegen Entgelt zur Verfügung, insbesondere wenn ein kostenfreier Telefonanschluß ohne Pauschale zur Verfügung steht.

Es gibt prinzipiell zwei Arten, eine Rufnummer zu wechseln: Bei den meisten Internet-Telefonieanbietern werden für ankommende Anrufe Einwahlnummern angeboten, da diese zusätzliche Umsätze erwirtschaften können. Weitere Provider - wie z.B. die Services der Dellmont Group (Voipbuster, Megavoip, etc.) - offerieren die Option, die bei einem Drittprovider angemeldete DDI-Nummer ( "Direct Dialing In") auf Ihren eigenen SIP-Anschluss abzubilden (zuweisen).

In Deutschland hat sich diese Variante der Verwaltung von Rufnummer und SIP-Konto durch getrennte Provider noch nicht überall etabliert, ist aber in anderen Staaten durchaus verbreitet. Manche Provider offerieren die Umschaltung von eingehenden Anrufen nicht und diese Option auch nicht mit. Im Internet können Rufnummern über das Telefonnummern-Mapping (ENUM) abgerufen werden.

Voraussetzung für diese LÖsung ist, dass der Kunde bereits über eine Telefonnummer verfüg. ENUM erfährt (!) den gewünschten Wiederaufschwung ( "zumindest in Österreich") durch die EU-Richtlinien zur Nummernübertragbarkeit bei einem Telefonanbieterwechsel. Vor einem Telefonat auf Basis der eigenen Datenbank prüfen die Telefonanbieter, ob es bei ENUM einen DNS-Eintrag für die angerufene Telefonnummer und den genutzten Service gibt.

Zum einen ermöglicht es Hackern, automatische Gratiswerbung, sogenannte Spitznamen (SPIT, Spam über IP-Telefonie), zu nutzen. Mit eigenen Gateway können VoIP-Anbieter kostenfreie Rufnummern aus dem Nummernbestand deutscher Teilnehmernetze beziehen und ihren Mobilfunkkunden zuweisen. Sie sind auch über das konventionelle Fernsprechnetz erreichbar. Allerdings beschränkt die BNetzA solche Leistungen auf Abonnenten, die in diesen lokalen Netzen leben.

Darüber hinaus sperren viele dieser Provider Internetgespräche von Anrufen, die nicht bei ihnen oder einem ihrer Geschäftspartner angemeldet sind. Das bedeutet, dass ein kostenloser Internet-Telefonat nur möglich ist, wenn sich beide Parteien beim gleichen Provider (oder einem Partner-Provider) mitmachen. Bei den meisten Firmen und Verwaltungen ist die vollständige Umsetzung des vorhandenen Nummerierungsplans des vorhandenen konventionellen Zugangs (Vorwahl, Hauptnummer und alle Durchwahlen) eine Grundvoraussetzung für den Umstieg auf einen IP-Telefonie-Dienstleister.

Das Präfix +43 780 und das ortsunabhängige Präfix +43 720 wurden in Österreich eigens für die konvergenten Services - zu denen auch die Internetelefonie gehört - entwickelt. Ähnlich wie bei der herkömmlichen Fernsprechanlage werden die Sprachakustiksignale zunächst mit einem Mikrophon (über den Telefonhörer) in ein elektrisches Signal umgewandelt. Die so konvertierten Informationen werden über ein offenes oder geschlossenes Fernmeldenetz transportiert.

Aufgrund des für den Transportvorgang verwendeten Paketvermittlungsverfahrens werden die gesammelten Informationen in viele kleine Datenpakete untergliedert. Im Bedarfsfall kann sie durch Codierung vor der Übermittlung vermindert werden. Dadurch wird die Menge der übertragenen Informationen und damit die für die Datenübertragung notwendige Übertragungsbandbreite deutlich gesenkt, ohne den Hörerlebniswert wesentlich zu beeinträchtigen. So variieren der Funkbereich der codierten Rede, die für die übertragung notwendige Bandweite und die daraus resultierende Sprechqualität (Quellcodierung) je nach Digitalisierungs- und Codierungsprozess.

Die Wiederumwandlung der Messdaten in eine für das Menschenohr nach dem Transportvorgang verwertbare Sprachausgabe setzt voraus, dass der Receiver einen zum Encoder gehörendenecoder verwendet, d.h. viele Terminals beinhalten mehrere Codecs zur Gewährleistung der Schnittstellen. Normalerweise sendet jedes Terminalgerät die kodierten Sprachanweisungen "direkt" über das Netz an die IP-Adresse des entfernten Terminals, und zwar ungeachtet der Signals.

Die tatsächliche Übermittlung der Messdaten geschieht über das Real-Time Transportprotokoll (RTP) oder SRTP und wird durch das Real-Time Control Protokoll (RTCP) kontrolliert. Für die Übermittlung nutzt RTP das User Datagram Protokoll (UDP). Es wird UDP eingesetzt, weil es sich um ein minimalistisches, verbindungsloses Netzwerk-Protokoll handelt, das im Unterschied zum Übertragungssteuerungsprotokoll (TCP) nicht auf Verlässlichkeit ausgerichtet ist.

Aufgrund der redundanten gesprochenen Sprachausgabe (und der Möglichkeit der Codecs zur Fehlerbehebung) ist eine völlig störungsfreie Übermittlung nicht erforderlich. In Bezug auf die Netzanforderungen an die Datenübermittlung und die ITInfrastruktur bestehen erhebliche Unterschiede. Mit Hilfe von Priorisierungen und einer entsprechenden Netzwerkplanung ist es möglich, eine mit der konventionellen Telekommunikation vergleichbare Sprechqualität und Verlässlichkeit des Telefonservices über IP-Netze zu erzielen, und zwar ungeachtet der Verkehrsbelastung.

Weil das Internet in seiner jetzigen Ausprägung ( "Stand 2008") keine sichere Verbindungsqualität zwischen den Abonnenten gewährleistet, können Störungen bei der Übertragung, Widerhall, Unterbrechungen oder Unterbrechungen auftreten, so dass die Verbindungsqualität nicht ganz der von konventionellen Fernsprechnetzen und in der Regel noch besser ist als in Mobilfunknetzen. Durch eine gute DSL-Verbindung (Engpass ist die Bit-Rate in Netzrichtung [upstream], sie sollte permanent zwischen 120 und 200 kbit/s pro Fernsprechanschluss liegen) ist es möglich, eine äquivalente und kosteneffektive Variante zum klass. Fernsprechanschluss zu bekommen.

Es macht Sinn, die "Sprachpakete" gegenüber anderen Dateipaketen im Internet zu identifizieren und zu priorisieren. Solche Einsatzmöglichkeiten gibt es beim IPv4-Protokoll, das heute noch überwiegend im Internet genutzt wird (DiffServ), das aber von Router im Internet nicht oder nicht konsequent beobachtet wird. Allerdings können durchdachte und gut ausgelegte und projektierte persönliche IP-Netzwerke eine hervorragende "Quality of Service (QoS)" (auch mit Ethernethernet als Physical Layer) garantieren und so die Telekommunikation im Falle einer Überlastung im Datenbereich in der gewohnten QualitÃ?t ermöglichen.

Der bisherige Status quo im Internet war jedoch der aufwendigste Transport, d.h. die Gleichstellung aller Sendungen. In der Telefonqualität, die trotzdem am meisten nutzbar ist, liegt die Ursache in den Kapazitätsüberhängen der Netzinfrastruktur. Zahlreiche Komitees und Forschungsprojekte (MUSE, DSL-Forum, ITU-T) arbeiten an weiterentwickelten QoS-Standards für das multimediale Internet der nächsten Generation. Es wird sich in den nächsten Jahren herausstellen, ob Internet Service Provider hochwertigere IP-Streams für mehr Kosten anbieten werden.

Die an der ganzen Wertschöpfungskette vorübergehend involvierten Anbieter bestimmen im Internet die Qualität der Übertragung. Je nach eingesetztem Komprimierungsverfahren liegt die maximale erforderliche Übertragungsbandbreite für die reines IP-Telefonieren bei fast 100 kbit/s (64 kbit/s Netz plus die Gemeinkosten der unterschiedlichen Kommunikationsprotokolle). Das Transportieren von Informationen braucht Zeit. Es wird als Verzögerung oder Verzögerung und in der herkömmlichen Telekommunikation im Grunde genommen als Summenwert der Signallaufzeit auf den Sendekanälen verstanden.

Für die Telekommunikation über IP-Netzwerke ergeben sich zusätzliche Verspätungen durch Verpackung und Pufferung sowie ggf. Datenreduzierung, -komprimierung und -dekomprimierung der gesammelten Zeitdaten. In der Telephonie (unabhängig von der Technik, mit der sie eingesetzt wird) ist nach der ITS-T-Empfehlung G.114 die Einwegzeit (Mund-zu-Ohr) von bis zu 400 Millisekunden das Limit, bis zu dem die Güte der Echtzeitkommunikation noch als vertretbar erachtet wird.

Nach ITU-T G.114 wird eine Paketverlustquote von bis zu 5% für die Telefonie noch als annehmbar angesehen. In einer im Juli 2005 durchgeführten US-Studie wurde die Verbreitung von IP-Telefonie in den USA untersucht. Für VoIP gibt es verschiedene Anbindungen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Sonderlösungen für VoIP. Grundsätzlich gibt es drei Endgerätetypen, mit denen IP-Telefonie möglich ist.

Ausgestattet mit einem (S)IP-Telefon, das unmittelbar mit dem lokalen Datennetzwerk (LAN) verbunden werden kann, oder einem WLAN-Telefon für drahtlose Netzwerke. Für das Telephonieren ist in diesem Falle kein eigener Computer erforderlich (außer vielleicht für Konfigurationstätigkeiten oder zur Vereinfachung gewisser Verfahren wie z. B. Kurzwahleingaben, alphanumerische Dateneingaben, etc.). Bei einem konventionellen Telefon, das über einen analogen oder ISDN-Telefonadapter für VoIP (ATA und ITA) mit dem LAN verbunden ist.

Als Anschlussmöglichkeiten für in DSL-Routern integrierte Telefonapparate werden ATA und ITA unmittelbar zur Verfügung gestellt. Für den Telefonie-Betrieb wird auch in diesem Falle kein eigener Rechner erforderlich, sondern ein Rechner, um die Nutzdaten einmalig einzurichten. Für die GSM-Mobilfunktechnik haben Terminalgeräte die Option, bei Verfügbarkeit von W-LAN IP-Anrufe zu tätigen (siehe Open-Source-Betriebssystem Openmoko). Bei diesen Endgerättypen wird aus Gründen der Kosteneffizienz GSM-Mobilfunk und IP-Telefonie kombiniert, indem bei Vorhandensein von W-LAN die kosteneffektivere IP-Telefonie mit dem Handy genutzt wird.

Problematisch bei der Nutzung von VoIP sind jedoch das fehlende Standardangebot für das Bandbreitenmanagement auf der Flugstrecke (zu viel Benutzeraktivität am gleichen Access Point führt zu einer kritischen Paketverlust-Rate der VoIP-Verbindung) und der in der Regel überdurchschnittlich hoher Energieverbrauch für Handovers (Abbruch der Anbindung bei Wechsel des Endgerätes zu einem anderen Access Point) sowie für batteriebetriebene Terminals.

In konventionellen TDM-basierten Netzen sorgt in der Regel die in der Regel sehr gute Verlässlichkeit einer Sprache. Für den Verbindungsaufbau zu konventionellen Telefonnetzwerken werden Vermittlungscomputer, die sogenannten Gateway, eingesetzt. Sie sind sowohl mit dem Kommunikationsnetz des IP-Telefons als auch mit dem konventionellen Fernsprechnetz (PSTN) durchgeschaltet. Wenn sie eine Anforderung von einem IP-Telefon erhalten, leitet sie diese an das Fernsprechnetz weiter, indem sie die entsprechende Rufnummer wählt.

Wenn sie einen Ruf aus dem Fernsprechnetz empfangen, leitet sie eine Anforderung an das jeweilige IP-Telefon weiter. Das optional erhältliche Multipoint Control Unit (MCU) wird mit H.323 verwendet, wenn eine Verbindung zwischen mehr als zwei Endgeräten erforderlich ist (Telefon- oder Videokonferenz). Mit Hilfe der IP-Telefonie werden weltweite Anrufe unmittelbar über das Internet getätigt, die sogenannte Internet-Telefonie.

Das herkömmliche Fernsprechnetz wird nicht mehr verwendet. Mit IP-Telefonie können Sie Kosten einsparen. Der Anschluss von und zu Abonnenten im konventionellen Fernsprechnetz ist möglich. Die IP-Telefonie wird in Betrieben wie z. B. in der Wirtschaft zunehmend zur Zusammenführung des Telefonnetzes und des Computernetzes eingesetzt. Die Datenübertragung der Telefonate zur Sprachsignalisierung und Sprachübertragung findet über das EDV-Netzwerk (LAN) statt.

Das Bereitstellen der Telefonie-Dienste, insb. die Teilnehmeradministration und die Anrufweiterleitung, erfolgt über IP-fähige Telefonsysteme, die auch an das Netz angeschlossen sind. Über das Intra- und WAN-Netz und bestehende Leitungen können standortübergreifende Telefonsysteme mit Kapazitätsreserven verknüpft werden. Es ist nicht so, dass alle diese unterschiedlichen Orte mit einer eigenen Fernsprechanlage ausgestattet sein müssen. Orte, an denen keine örtliche Fernsprechanlage vorhanden ist, werden als Remote Units bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine dezentrale Einheit.

Bei Anschlüssen an das konventionelle Fernsprechnetz, wie beispielsweise das Öffentliche Fernsprechnetz (PSTN), werden so genannte Gateway-Geräte zwischen dem IP-Netz und dem herkömmlichen Netzwerk verwendet. Der Aufbau des gesamten Systems wird in sogenannten Beispielszenarien dargestellt, die mehrere Übermittlungen zwischen herkömmlicher Telekommunikation und Voice over IP beinhalten können. Der Übergang von der klassischen Telekommunikation zu IP, die so genannte Migrationen, erfolgen in der Regel Schritt für Schritt.

Die Sprachanalyse und Verlässlichkeit der Telefonie hängt nach einer Konvertierung auf Voice over IP vollständig von der Netztechnologie ab, die insbesondere bei der Konzeption und Verwaltung der Netzwerke zu beachten ist und deutlich erhöhte Ansprüche an die Technik stellt. Der Einsatz von Telefonie in der Telefonie ist nicht möglich. Konventionelle Fernsprechnetze in Europa beruhen auf dem circuit-switched-PCM30-Verfahren. Die IP-Telefonie kann von Seiten der Telefonnetzbetreiber für die Übertragung von Anrufen genutzt werden, ohne dass dies eine Veränderung für die Gesprächspartner mit sich bringt.

Die Nutzung der IP-Telefonie kann für einen Teil des Netzwerks oder das gesamte Netzwerk erfolgen. Die IP-Telefonie wird von Call-by-Call-Anbietern seit langem z. B. für internationale Anrufe eingesetzt. Über das Internet werden die Anrufe zwischen dem lokalen Fernsprechnetz und dem Fernsprechnetz des Ziellandes geroutet, was zu Kostenvorteilen führt. Die Transport- und Servicestufen sind getrennt.

Wenn beide Abonnenten mit dem Internet in Verbindung stehen, entstehen für die Internet-Telefonie in der Regel keine anderen Gebühren als die für die Nutzung des Internets. Bei Teilnehmern mit Internet-Flatrate sind in diesem Falle Anrufe über einen geöffneten SIP-Server kostenfrei. Allerdings schränken einige VoIP-Anbieter den freien Telefoniebereich auf Benutzer ein, die sich bei ihnen oder einem ihrer Geschäftspartner angemeldet haben.

Der Nutzer hat in diesem Falle die Option, seinen Gesprächspartner über die IP-Adresse direkt anzusprechen, ohne einen VoIP-Dienstleister für kostenlose Sprachtelefonie zu nutzen. Bei Anrufen aus dem Internet zu einem Abonnenten im herkömmlichen Fernsprechnetz ist ein Kabelschuh erforderlich, der die Anbindung verwaltet. Es fallen für seine Verwendung anfallende Gebühren an, die sich aus der Bereitstellung für die Netzinfrastruktur und den Verbindungsentgelten im Fernsprechnetz errechnen.

Für Auslandsgespräche mit einem Kunden im klassichen Fernsprechnetz ist der Ort des Gateway entscheidend: Der kostengünstige Internet-Zugang wird bis zum Gateway genutzt, danach kommen die Telefonkosten des Gateway-Providers zur Anwendung. Wenn ein bestehendes Firmennetz für die IP-Telefonie genutzt wird, fallen keine anrufdauerabhängigen Kosten für die Verbindung an. "LI steht für legales Abfangen. Dabei werden die VoIP-Pakete über ein sogenanntes "Shared Medium", d.h. ein von mehreren Teilnehmern und verschiedenen Diensten gemeinsam genutztes Netzwerk, übermittelt.

Obwohl es möglich ist, die Übermittlung mit dem sicheren Echtzeit-Transportprotokoll (SRTP) zu kodieren, wird dieses von den Benutzern kaum verwendet, da die meisten VoIP-Anbieter es nicht mittragen. Eine weitere Ursache ist die Unwissenheit über diese Möglichkeiten, und die Chiffrierung kann sich auch auf die Sprache auswirken, weshalb sich die Benutzer oft für die Sprache und nicht für eine bessere Qualität und nicht für mehr hohe Sicherheitsstandards interessieren.

Die häufig verwendete Protokollierung des Sitzungseinleitungsprotokolls (SIP) kann nicht in allen praktischen Aspekten als ausreichend erachtet werden. Es gibt die Moeglichkeit einer Form von "VoIP-Spam", auch SPIT ("Spam ueber Internet-Telefonie") oder SPIT oder SPIT oder SPIT oder SPIT bezeichnet. Darüber hinaus könnte das Versagen mit Voice over IP gewissermaßen eine Wiederbelebung erfahren. Der Anruf wird von den Gesprächspartnern weiterhin kostenfrei geführt.

Für eine komplett neue Sicherheitsbeurteilung sind neben den klassischen Voice-Telefonsystemen (z.B. für den Unternehmenseinsatz) auch alle anderen Voice-Geräte erforderlich, die auf der Netzseite unmittelbar über Voice-over-IP miteinander verbunden sind. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden im Nachfolgenden nur die Telefonsysteme erwähnt. Diese Versionen beziehen sich grundsätzlich auf jedes Endgerät, das netzwerkseitig über das Internet über das Internet zu erreichen ist. Konnten konventionelle Telefonsysteme nur von aussen über ISDNAnschlüsse oder analoge Leitungen erreicht werden und hatten nur in Ausnahmefällen eine Anbindung an das firmeninterne Datennetz (z.B. zu Projektierungszwecken oder CTI), können netzwerksseitig VoIP-Systeme, die auf IP-basiertem IP basieren, als Gateway für neuartige Hacker-Angriffe eingesetzt werden.

Für eingehende Gespräche ist es unerlässlich, die für die VoIP-Telefonie erforderlichen Schnittstellen in der Brandmauer zu eröffnen und eingehende Leistungspakete an die TK-Anlage an diesen Anschlüssen umzuleiten. Modernste VoIP-Systeme sind oft Teil des Ortsnetzes - oder müssen es sein, wenn VoIP-Endgeräte auch innerbetrieblich genutzt werden. Wenn es einem potenziellen Täter gelingt, die Telefonsystematik unter seine Herrschaft zu bekommen, z.B. durch die Übermittlung manipulierter VoIP-Datagramme, hätte er auch Zugriff auf das gesamte lokale Netzwerk erhalten.

In der Regel werden Routers, Gateway, Server von Servern und ähnlichen Bauteilen auf solche Sicherheitslücken hin untersucht, während dieser Gesichtspunkt bei konventionellen Telefonsystemen kaum Aufmerksamkeit erforderte. Indem das örtliche Datennetzwerk in Unternehmen die traditionellen Telekommunikationsleitungen abschafft, ist es ein einziger Fehlerpunkt für die Mitarbeiterkommunikation. Wären diese bei einem Versagen einer Netzwerkkomponente wie z.B. eines Switches oder Routers noch per Telefon ohne IP zugänglich, ist dies bei IP nicht mehr oder nur noch in begrenztem Umfang über Mobilfunkgeräte der der Fall.

Die Verbindungen wurden in einem herkömmlichen (leitungsvermittelten) Telefonnetz mit einer Fernversorgung der Vermittlungsstelle durchgeführt, die den Stromanschluss energieunabhängig von der örtlichen Versorgung bereitstellt. Diese Fernversorgung für Teilnehmeranschlussendgeräte auf analoger Teilnehmerleitung ist zwar noch für den vollen Betriebszustand aussagekräftig, bei ISDNAnschluss für ein einziges Gerät im Notrufbetrieb jedoch für die Versorgung von Vorrichtungen für den VoIP-Betrieb (z.B. Routern, Terminals) unzureichend.

Ähnlich verhält es sich mit vielen heutigen Analogtelefonen. Weil die Rufnummer nicht unbedingt standortgebunden ist, ist die Ortung des Anrufers nur bedingt möglich. IP-Sicherheit - Konzeption und Lösung für eine gesicherte IP-Kommunikation. Thors Alexander: Internet-Telefonie, IP für alle! Hanser, 2005, ISBN 3-446-40456-2 Marc Sielemann: Stimme über IP. Das ist Jochen Nölle: Stimme über IP.

VDE, 2005, ISBN 3-8007-2850-8 Anatol Badach: Stimme über IP - Diechnik. Hanser, München 2010, ISBN 978-3-446-41772-4 Egmont Foth: IP-Telefonie, Anleitung. FOSSIL, 2001, ISBN 3-931959-33-3. Rolf-Dieter Köhler: Stimme über IP. mitp, 2001, ISBN 3-8266-4067-5. Hein, Reisner, Voß: Stimme über IP. Französisch, Polen 2002, ISBN 3-7723-6686-4 Jörg Henkel: Stimme über IP - Rechts- und Regulierungsaspekte der Internet-Telefonie.

Die Firma Sony Media GmbH stellt ein Hybrid-Faxsystem für das Senden von Faxnachrichten über VoIP zur Verfügung.

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