Mobiles Internet Vertrag Vergleich

Vertragsvergleich mobiles Internet

Hier finden Sie viele hilfreiche Tipps & Tricks rund um die Themen Mobilfunk, Smartphones und Tarife. Die LTE-Tarife für mobiles Internet zu Hause sind jedoch wesentlich teurer als eine herkömmliche DSL-Flatrate. Wählen Sie, ob Sie die entsprechende Hardware für den Vertrag benötigen. Beim Vertragsvergleich im mobilen Internet wird grundsätzlich zwischen drei Nutzungsmöglichkeiten unterschieden. Billige Smartphones Handys Smartphone Tarife Unser Vergleich für Mobile Internet hilft Ihnen, den richtigen Tarif zu finden:

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Internet-Tarifvergleich

Egal ob DSL-Flatrate, Internetanschluss über Kabel-TV oder UMTS-Flatrates über Laptop - viele Weisen fürs im Internet und zu schnellen Breitbandverbindungen mit hochauflösenden Inhalten. Die Kunden sparen Geld, denn mit dem passenden Anschluß kommen alle Leistungen wie Internet, Telefon, digitale Fernseher und Film aus einer Hand. Dabei ist die Bandbreite groß: Der DSL-Anschluss offeriert heute das digitale Fernseherlebnis in hochauflösender Form Qualität, mit dem Kabelein- und Telefonanschluss ist auch der Internetzugang möglich, und das Hand-Inetz mit schnellem LTE-Internet, oder HSDPA- und UMTS-Sticks wird zum Vollwertigen Ersatzmedium Qualität der Festnetz und Internetanschluss.

Datenvolumen: Mobiles Internet ist in Deutschland kostspielig.

Mobiles Internet ist in Europa kaum teurer als in Deutschland: So erhalten zum Beispiel Frankreich, Großbritannien, Schweden oder Dänemark für 35 EUR im Monat stolze 20 GB Datenvolumen - in Deutschland ist es nur einGB. Besser noch sind Finnland und Estland, die für 35 EUR 50 und 40 Gigabytes inklusive Volumen im LTE-Netz haben.

So hat Rewheel einen für Privatkunden in allen EU-Ländern üblichen Vertrag verglichen: schnelle LTE-Netze, SMS-Flatrate, mind. 1000 Anrufminuten und bis zu 35 EUR. Die Beratungsfirma verglich dann die maximale Anzahl an Gigabytes, die sie aus regulären Verträgen im jeweiligen Zielland erhalten kann. Natürlich ist ein solcher Vergleich nicht ganz leicht - und in Deutschland gibt es auch Aufträge, die mehr Datenmenge zu den erwähnten Bedingungen bereitstellen.

Hans-Georg Kluge vom Online-Vergleichsportal teltarif. de bezieht sich auf einen Tarif der Marke Smartmobil der Drillisch AG, bei dem der Kunde drei Gigabyte Datenvolumen für 25 Euro im Monat erhält - inklusive SMS und Anruf-Flatrate. Während intensive Nutzer in der Schweiz zum Beispiel sehr günstige Preise vorfinden, müssen primär mobile Nutzer wesentlich mehr zahlen, sagt Frau Blöcher vom Online-Vergleichsportal Verivox.

Laut Rewheel müssen Kunden in Deutschland insgesamt 60 EUR im Monat zahlen, um fünf Gigabytes Datenvolumen pro Jahr zu erhalten. Ein Europäer bezahlt dafür nur 35 Euro: Im EU-Durchschnitt beträgt der Mittelwert unter den oben angeführten Voraussetzungen fünf Gigabytes. Und auch die südlichen Nachbarländer schneiden besser ab: Für 35 Cent im Monat erhalten die österreichischen Bürger dreizehn Mal so viel Datenvolumen wie ihre heimischen Mitbürger.

Nur Ungarn, Belgien, Griechenland, Zypern, Malta und Bulgarien weisen schlechtere Ergebnisse auf als Deutschland. Rewheel hat in Ungarn nur 500 Megabytes pro Kalendermonat für die erwähnte Vertragsgestaltung und 35 Euros, in den anderen erwähnten Staaten überhaupt kein passendes Preisangebot gefunden. Aber warum bezahlen die Deutschen so viel für ihr mobiles Internet?

In der Blütezeit des Internet-Booms kauften die Mobilfunkbetreiber für das schnellere Internet Frequenzbereiche im hohen einstelligen Billionenbereich. Die enormen Ausgaben mussten dann von den Anbietern getragen werden, so dass das Internet für lange Zeit so kostspielig war, dass es in Deutschland im Vergleich zu anderen europ apolitischen Staaten kaum benutzt wurde.

In keinem anderen Staat ist im Rahmen des Vergleichsportals bekannt, in dem die Lizenz für so große Beträge ersteigert wurde. Auch in den nordischen Staaten wirkte sich der in den 90er Jahren geförderte Netzausbau aus und ermöglichte bis heute Einsparungen. Die UMTS-Erweiterung begann in Frankreich später als in Deutschland - vielleicht ist die Qualität der Netzwerke dort deshalb schlecht, sagt Blöcher.

Tariftarife mit hoher Bandbreite über LTE werden vor allem von zahlungswilligen Firmenkunden genutzt", sagt Jürgen Grützner, Geschäftsführender Direktor des Verbandes der Telekommunikations- und Mehrwertdiensteanbieter (VATM), auf den auch Telefónica anspricht. Der Datenverkehr ist in Deutschland vergleichsweise gering, da in diesem Land noch wesentlich mehr im Netz surft als beispielsweise in den nordischen Staaten, aber auch in anderen EULändern.

Auch Telekommunikationsunternehmen wie z. B. Wodafone weisen auf die Milliarden-Investitionen in Netzwerke hin - die gestiegenen Preise in Deutschland wären keineswegs auf mangelnden Konkurrenzkampf zurückzuführen. "Hinsichtlich der Lieferbarkeit von LTE gehört Deutschland zu den führenden Anbietern in Europa", sagt Bernhard Rohleder, Geschäftsführer der Bitkom. Im übrigen Europa wird der Ausbau des Netzes, anders als in Deutschland, zum Teil erheblich gefördert.

Auf eine Stellungnahme zur Untersuchung wollte die Telekom verzichten. Aber auch andere Staaten müssen ihre Netzwerke für die neueste Internet-Hochgeschwindigkeitsgeneration, auch LTE oder 4G oder 4G genannt, modernisieren. In Deutschland gibt es seit dem Erwerb von E-Plus durch das Spanier Telefónica nur noch drei Firmen, die eigene Mobilnetze betreiben: Zu Telefónica kommen die Telekom und die Firma in Deutschland.

Durch die Übernahme von Telefónica ist dies nun vorbei. Die von der EU auferlegten Bedingungen für die Übernahme von E-Plus durch Telefónica machte sich die Firma für die Anmietung eines wesentlichen Teils des Telefónica O2 Telefonnetzes zu günstigen Konditionen zunutze. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die BA sieht keinen Bedarf für Maßnahmen im Bereich des Wettbewerbs auf dem Mobilfunk. "Seit Jahren ist der Mobilfunk-Markt in Deutschland von intensivem Wettbewerbsdruck geprägt", so eine gemeinsame Erklärung.

Eine Analyse der Preise für die Nutzung mobiler Daten muss auch die unterschiedlichen Nutzungsmuster in den einzelnen Staaten berücksichtigen. Die Mobiltelefonie ist in anderen Staaten schlichtweg bedeutender, weil dort die Festnetzversorgung mit Breitband manchmal sogar noch schlimmer ist.

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