Tarif Vergleich Handy

Handy-Tarifvergleich

Preisvergleich Handy In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Mobiltelefonbesitzer rapide gestiegen - der Mobilfunkmarkt ist inzwischen weitestgehend durchdrungen. Diese sind heftig umkämpft: Mit Gratisminuten, mit einem Pfennig ins Netz oder direkt mit netz-interner Gratis-Telefonie - natürlich auf Lebenszeit. Verführerische Offerten, aber wie behält man den Überblick und wählt das richtige Tarifentwurf?

Ist eine Festnetzverbindung überhaupt noch rentabel? Das ist kein Zufall, denn gerade die Mobilfunknetzbetreiber offerieren mehrere Modelle mit je eigenen Randbedingungen und mehrfach im Jahr ausgelöste Maßnahmen führen zu zusätzlicher Irritation. "Der Tarif wird immer attraktiver, aber kein Durchschnittsverbraucher findet sich in diesem Tarif-Dschungel zurecht. Bei Festnetzanschlüssen ist die Auswahl auf ein knappes dutzend Tarife begrenzt, bei Mobiltelefonen gibt es eine verwirrende Zahl.

Entsprechend hoch sind die Kosten: Die Grundgebühren reichen von 0 bis 49 EUR pro Tag (Prepaid-Karte) und die Gesprächskosten von 0 bis 70 ct/Min. Weil es aufgrund der vielen Faktoren nicht möglich ist, rund 50 Tarifvarianten untereinander zu vergleichen, haben die Experten des VKI drei vorteilhafte Modelle einer detaillierteren Untersuchung unterworfen.

Das weit verbreitet Festnetz-Modell von Telekom Austria Telekom Austria, der Mobilfunktarif des Low-Cost-Anbieters tele.ring und das Prepaid-Karten-Modell tele.ring.twist wurden abgeschirmt. Wie viel "1 Cents am Telefon" wirklich kostet: Der Vergleich dieser beiden Preise verdeutlicht die Schwierigkeit, eine Handlungsempfehlung auszusprechen. Das bedeutet, dass es nicht möglich ist, den günstigsten Tarif pro Kalendermonat klar zu bestimmen, aber je nach Laufzeit, Netzwerk und Uhrzeit stehen TeleRing und TeleTak im Wechsel an erster Stelle.

Wenn Sie bis zu 50 Gesprächsminuten in das Netz anderer Leute telefonieren, ist es bei der Deutschen Telekom billiger - ganz gleich, ob es Ihre freie Zeit oder Ihre Zeit ist. Aber nur, wenn die Unterhaltungen nicht mehr als 180 min pro Kalendermonat andauern, denn von da an ist TikTak - jedenfalls in Ihrer freien Zeit - wieder Vorgesetzter.

Bei Anrufen zu Spitzenzeiten ist die Situation anders: Der Festnetzpreis beträgt bis zu 180 Min., ab dann ist der telefonische Anruf kostengünstiger (siehe Grafik). Festnetztelefon, Prepaid-Karten oder Vertrags-Handy? Zur Zeit der Befragung (Januar 2004) ist die Nutzung eines Festnetztelefons in der Regel kostengünstiger als die Nutzung des Billiganbieters Telefon. Für diejenigen, die nicht mehr als 30 min für ihre monatlichen Anrufe benötigen oder innerhalb des Netzes für max. 60 min Anrufe tätigen, ist die Prepaid-Karte die günstigste Option.

Für längere Zeiträume sind Prepaid-Karte und Mobilfunknetz gleich, nach 120 min zahlt sich telefonischer Ring-Twist nicht mehr aus. Gegenüber dem " Bacon-away-Tarif " ist die Value Card bis zu 120 Min. billiger bei einer Anrufdauer von bis zu 120 Min.; ab 150 Min. sind die Preise in etwa gleich (ca. 65 Euro). Die Prepaid-Karte ist ab 180 Min. pro Tag die teuerste (mindestens 78 Euro) (siehe Grafik).

Fazit: Ob 60, 90 oder 120 min pro Tag, Telefongespräche vom Fest- ins Fest- und Mobilfunknetz sind in der Regel die billigsten. Teure Verbindungen vom Mobilfunknetz ins Ausland und umgekehrt. Prepaid-Handys eignen sich für diejenigen Menschen, deren aktives Gespräch nicht mehr als 60 min pro Kalendermonat dauert und die hauptsächlich im Netz anrufen.

Wenn Sie sich für ein Fest- oder Mobiltelefon entscheiden, gilt: Aus Kostengesichtspunkten sind Festnetzgespräche in der Regel günstiger. Man kann bei den derzeitigen Preisen der Mobilfunkbetreiber nur dann einsparen, wenn man überwiegend in das eigene Netzwerk einsteigt. Fýr Angehýrige, die viel von zu Haus anrufen und im Web unterwegs sind, ist das feste Netzwerk nahezu unentbehrlich.

Wenn Sie jedoch am Abend arbeiten und längere Strecken zurücklegen, kann ein Festnetzanschluss für Sie nicht rentabel sein. Der VKI rät älteren Menschen, sich nicht vom Netz zu trennen. "Zwei bis drei Euros pro Tag können in Privathaushalten eingespart werden, aber nicht viel mehr", sagt Paul Srna. Klingeln, dem Wegbereiter im Preiskrieg, gibt es jetzt freie Telefonie bei Eins und Hutchinson ("3"), freie Minuten bei T-Mobile, einen Pfennig im Netz bei A-1.

Aber nur für eine ganz spezielle Zeit und innerhalb des Netzes (d.h. von EINS zu EINS): an Werktagen und am Wochenende zwischen 20.00 und 8.00 Uhr. Wenn Sie außerhalb dieser Öffnungszeiten anrufen, zahlen Sie 15 Cents pro Min. in alle Netzwerke (Grundgebühr 17 Euro). "Der große Pluspunkt des Mobiltelefons - die Möglichkeit, Anrufe zu jeder Zeit tätigen und entgegennehmen zu können - ist auch sein Verrat.

â??Wer nicht ans Telefonieren denkt, bezahlt mit 15 Cents in den GeschÃ?ftszeiten klar mehrâ??, erklÃ?rt Srna die Preisfalle. Wenn Sie diese nur für den Sprachtelefondienst gültigen Minuten in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie zunächst die Minuten (zwischen 250 und 800) verbrauchen, für die Sie entsprechend bezahlen, und zwar zwischen 25 und 69 EUR monatliche Basisgebühr.

Wenn Sie keine freien Minuten mehr haben, zahlen Sie 21 Cents für Telefonate zu anderen Mobilfunkbetreibern und 50 Cents für Telefonate über Video-Telefonie. "â??Wer einen Kaufvertrag mit "3" abschlieÃ?t, kommt fÃ?r ihn zusÃ?tzlich noch die â??kosten (ab 299 Euro) fÃ?r ein Vertragshandy hinzu, ohne das ein Tarif nicht verfÃ?gbar istâ??. Aktuell inseriert T-Mobile mit dem Relax-Tarif (Grundgebühr 17 Euro), der in ganz Österreich rund um die Uhr 0 Cents kostet - allerdings auf dem Handy.

Alle, die nicht mehr als 1000 Gesprächsminuten im Jahr anrufen, sind glücklich darüber - alle anderen bezahlen nach Nutzung der Gratisminuten 5 Cents im Sender. Derjenige, der in ausländische Netzwerke anruft, bezahlt bis zu 30 Euro. "Das Bonbon der kostenlosen Telefonie im eigenen Netzwerk wird nicht von besonders günstigen Tarifen in anderen Netzen übertroffen", so Srna zum Relax-Tarif.

Als Pionier der freien Minute im nationalen Mobilfunk zählt das Unternehmen zu den Pionieren. 60, 90 und 180 freie Min. gibt es. Abhängig von der Minutenanzahl erhöht sich auch die Basisgebühr (von 14,45 auf 33 Euro). Anrufe in externe Netzwerke sind bis zu 33 Cents kostenpflichtig. Um die Gratisminuten zu amortisieren, sollten sie möglichst für Anrufe bei anderen Mobilfunkbetreibern genutzt werden.

"Wenn Sie von den 90 Gratisminuten 60 Min. abziehen und auf die Gesprächskosten umbuchen, ergibt sich ein Minutenpreis von 35 Cents. Sogar der höchstmögliche Tarif bei telefon. ring ist unter diesem Wert", unterstreicht Srna diese Neugierde. Kaum bekannt: Nahezu alle 30 Sekunden - auch für freie Zeiträume.

Telekommunikations-Kunden bezahlen einen Pfennig für Telefonate ins eigene Netzwerk - nach Nutzung der entsprechenden Zeit. Der Tarif ist auch für Festnetzgespräche (außer Mobilfunk 60) gültig und macht Tele. call zum günstigsten Festnetzanbieter. Dieser Billigtarif tritt erst in Kraft, wenn alle freien Minuten ausgenutzt sind.

Mobilkom hat auch auf den Preisrückgang geantwortet und offeriert aktuell 1 Cents im Netz rund um die Uhr. Anrufe in andere Netzwerke sind jedoch kostspielig - hier zahlen Sie bis zu 40 ct/Min. Das Grundentgelt (derzeit zehn Euro) für diesen Tarif wird ab Januar 2005 um fünfzig Prozentpunkte erhoeht.

"Mit diesem Tarif kommt wieder klar zum Ausdruck: Günstiges Grundentgelt, hohes Gesprächsentgelt, bestimmt der vki-Experte. "Durch die Anhebung der Grundvergütung ab dem nächsten Jahr wird dieser Tarif dann durchaus mäßig sein. Auch in der Telekommunikationsbranche wären solche Indikatoren eine gerechte Möglichkeit, das Angebot vergleichbar und transparent zu machen", so Glatz. Das Kleingedruckte ist die Realität der Tarife.

Richten Sie das Mobilfunknetz auf den Kreis der Freunde aus. Vorteil sind die geringeren Monatsgrundgebühren und (teilweise) kostenfreie Anrufe zwischen den zusammen registrierten Mobiltelefonen. Zahlreiche Mobilfunkanbieter offerieren für die Kleinen und Jungen preisgünstig. Ist die Quote der Verbindungsminuten erschöpft, kann man entscheiden, ob im entsprechenden Kalendermonat eine weitere Prepaid-Karte erworben wird. Wenige Telefonierer: Wenn Sie nicht mehr als 60 min im Kalendermonat telefonieren, bezahlen sich Prepaid-Handys selbst.

Auch hier gibt es eine Vielzahl komplexer Tarife.

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