Tarife ohne Datenautomatik

Preise ohne Datenautomation

Ein besonderes Merkmal der ausgewählten Tarife: die keine Datenautomation erfordern. Dies sind Smartphone-Tarife mit (fast) echter Internet-Flatrate. Im Gegensatz zu einer Handytarifierung ohne automatische Datenübertragung wird die Übertragungsgeschwindigkeit nicht einfach gedrosselt. Wenn der Tarif ohne automatische Datenkontrolle läuft, erfolgt die Drosselung früher.

Praktische oder kostspielige Falle?

Abhängig vom Preis steht ein gewisses Datenvolumen monatlich an Verfügung zur Verfügung. Zur Vermeidung dieser Datenverluste gibt es bei vielen Anbietern so genannte Datenautomation in ihren Preisen. Diese Funktion stellt sicher, dass neue Datenpakete nach Nutzung des im Preis angegebenen Hochgeschwindigkeitsvolumens umbucht werden. Hört sich das nach zunächst an - was aber, wenn dies unaufgefordert und kostenpflichtig ist?

Abhängig von den Bedingungen des Anbieters für kann die Datenautomation sehr unterschiedlich sein. Näheres zu den einzelnen Providern und wie Sie die Funktionen abschalten können, erleben Sie in diesem Tippgeber. eingeführt und ist automatisch in fast allen neueren Vodafone-Tarifen enthalten. Die Highspeed-MB kostet je nach Preis 2 EUR pro 100 MB oder 3 EUR pro 250 MB und kann bis zu drei Mal pro Kalendermonat gebucht werden.

Zusammen sind es also bis zu 750 zusätzliche Megabyte für höchstens 9, erhältlich. Werden diese ebenfalls aufgebraucht, reduziert sich die Übertragungsgeschwindigkeit auf max. 32kBit/s. Es genügt dann für ein Maximum von für E-Mails und Messaging. Über jedes Datenpaket von zusätzliche wird der Auftraggeber per SMS benachrichtigt. Antwortet der Konsument nicht auf die SMS, wird das Datenaufkommen automatisiert hinzugefügt.

Als Alternative kann der Kunde auf der Handy-Website center.vodafone. de den Button "Langsam" auslösen. Auf die Möglichkeit einer nachhaltigen Kündigung der Datenautomatik wird von Wodafone nicht hingewiesen. Blaue Tarife werden die Daten automatisch nachträglich umgeschaltet, wodurch die Größe des nachträglich zu buchenden Datenvolumens des entsprechenden Tarifs abhängt. Die Datenautomation gibt es bei o2 in drei Ausprägungen (siehe Tabelle).

Die Geschwindigkeit wird nach der Inanspruchnahme des zusätzlichen Volumens bis zum Ende des aktuellen Monates auf max. 32 kBit/s reduziert. AuÃ?erdem informiert o2 per SMS über jede ErweiÂterung einzeln. Im Gegensatz zu Wodafone kann der Interessent jedoch individuellen Folgebuchungen per SMS nicht widersprechen. Schalten Sie die Datenautomatik von o2 über die Service-Hotline unter 55 22 2 aus dem o2-Netz oder unter 089 - 78 79 79 79 40 0 aus dem dt. Festnetz dauerhaft aus.

Wenn Sie diese nachträglich ändern, können Sie die automatischen Daten jederzeit wieder aktivieren. Oder auch Kündigung über das Web ist möglich. Melden Sie sich dazu unter Mein Konto mit Ihren Zugangsdaten an und wählen Sie "Weitere Informationen" im Bereich "Datenautomation". Geben Sie auf der nächsten Bildschirmseite unter "Ich möchte die Datenautomation unwiderruflich deaktivieren" Häkchen ein und betätigen Sie dann die Schaltfläche "Datenautomation deaktivieren".

Ein bis zwei Tage können vergehen, bevor die Änderung eintritt. Die neuen o2 Free Tarife kommen ganz ohne Datenautomatik aus. Hier geht es um Smartphone-Tarife mit (fast) echten Inter-Net-Flatrate. Beispiel: ohne Datenautomatik: Wird das monatlich inklusive Volumen bis zu drei mal 100 MB Highspeed-Volumen genutzt für sind es je 2 ? umgebucht.

Die Folgebuchung wird dem Kunden per SMS über mitgeteilt, er kann jedoch nicht einwenden. In einigen Fällen ist die Funktion standardmäà eingebaut und kann nicht ausgeschaltet werden. Wurde sie in die Tarife eingebunden, ist die Datenautomatik weder vorübergehend noch dauernd vorübergehend. Dies wird auf den Websites der entsprechenden Drillisch Marken durch folgende Anmerkung angezeigt: "Das automatische Datensystem ist ein fixer Tarifbestandteil".

Der Kunde sollte daher immer auf das kleine Blatt achten. Die Datenautomation in einigen Bereichen ist jedoch zusätzlich übergegangen, d.h. sie kann auf Anfrage on-line, telefonisch oder in schriftlicher Form abgeschaltet werden. Wem nicht zusätzlichen Datenpakete wünscht, kann die Drillisch Marken discoPLUS, discoSURF, discoTEL oder M2M-mobil nutzen, die auch weiterhin nicht automatisch erfolgen.

Bei BASE muss auch das zusätz Datenvolumen zusätz angefordert werden. Der Kunde kann zwischen einem monatlichen wählen Surfupgrade oder einem zusätz Daten-Snack, für, der nur einmal bezahlt wird und der dann für den restlichen Account-Zyklus durchläuft, wählen (siehe Tabelle). Feb. 2016 verlangte das Landesgericht München I (Aktenzeichen 12 O 13022/15) eine Überarbeitung der Datenautomaten und verboten die Möglichkeit der Automatikeinstufung in einen höheren Gebührenanteil.

Der Verbraucherzentralverband hat sich gegen die Organisation der Datenautomaten insbesondere wegen ungenügend identifizierter mittelbarer Vertragsänderungen beschwert, die ohne aktives Einverständnis des Auftraggebers kostenpflichtig zusätzliche Leistungen sowie Tariferweiterungen erbracht hat. In der Datenautomation in Smartphone-Tarifen der Marke o2 war eine dreifache gebührenpflichtige Umbuchung des Datenvolumens enthalten. Wenn diese Möglichkeit in drei aufeinander folgenden Monate ausgenutzt wurde, hat Telefónica den bisherigen Kunde automatisiert und ohne ausdrückliche Vereinbarung in einen deutlich teueren Preis mit mehr Datenvolumen aufgerÃ?stet.

Die Zurücksetzen auf den Alttarif war dann aber nur noch für der folgende Kontenmonat wieder möglich. Schon 2014 wurde E-Plus auf der Grundlage der gleichen ProbÂleÂmaÂtik wegen mäch änderung von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gewarnt und hatte danach die Möglichkeit der automatisierten Tariferhöhung an die Verbraucher zur Auswahl gestellt. Im Rahmen der Preiserhöhung wurde der Kunde auf die von ihm gewünschte Art und Weise informiert. In der Zwischenzeit ist diese Funktionalität nicht mehr Teil der o2- und BASE-Tarife.

Am Ende des Jahres 2016 entschied das Landesgericht München daher, dass die vom Netzbetreiber o2/Telefónica angebotenen Datenautomationslösungen rechtmäà sind. Wie Begründung für ihre Entscheidungen, beide Gerichtshöfe erklärten, dass die Bestimmung der Datenautomation in der Verträgen nun deutlich und unmissverständlich gefasst ist und die Kundinnen und Kunden demnach ausreichend über ihre Rechte und Verpflichtungen in Hinblick auf die unter würden informierte Optionen sind.

Die Datenautomation des Netzbetreibers Wodafone ist anders. Gesetzwidrig wurde es erklärt (Az. 12 O 311/15) nach einer Klageschrift des Verbraucherzentrums e. V. (vzbv) im dezember 2016 durch das Landgericht Düsseldorf für). Laut Gericht sind die Datenautomationsklauseln von Wodafone teilweise in Fußnoten verborgen und enthalten auch interpretationsbedürftige juristische Begriffe wie "günstiger" und "besser".

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