Telefon Internet Vertrag

Internet-Telefonvertrag

Unterlässt er dies, so kann der Verbraucher vom Vertrag zurücktreten. Der Euro wird bei aktuellen Telefon- und Internetverträgen schnell überschritten. Mobiltelefon oder Vertrag - Prepaid-Karten: Kunden können noch bis zu einem Monat vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen.

Verlagerung von Internet und Telefon - So verhindern Sie Störungen

Wenn Sie umziehen und Ihren Internet- und Telefon-Vertrag in Ihrer neuen Unterkunft benutzen wollen, ist es oft nicht einfach. Auch wenn der lästige Papierkrieg vorbei ist, müssen Sie sich Gedanken darüber machen, ob Sie wirklich wie gewohnt zu erreichen sind und ob das Internet funktionieren wird. Welche Stolpersteine Sie beachten sollten.

Ist der Umzugszeitpunkt festgelegt, sollten auch der Internet- und Telefonprovider mitbenannt werden. Im Regelfall ist ein schriftlicher Antrag auf Übersiedlung spätestens 30 Tage vor dem Einzug erforderlich. Zusätzlich fällt in der Regel ein Entgelt für die Vertragsannahme an. Über Belästigungen und Fallstricke, auf die Konsumenten achten müssen, meldet Bernd Storm van's Grävesande, Begründer und geschäftsführender Direktor des Terminierungsdienstes "aboalarm", nach dem Zufallsprinzip.

O2 wird dann in der Lage sein, für den Wechsel des Internet selbst knapp 50 EUR zu zahlen. Auch 1&1 erfordert eine Lieferzeit von mind. 30 Tagen - besser mehr. Es ist jedoch wenigstens ein Umzugsauftrag per Telefon möglich. Das Provisionshonorar beläuft sich innerhalb der ersten 24 Monaten der Laufzeit auf 59,90 EUR. Drei bis vier Wochen im Voraus müssen die Konsumenten die Deutsche Telekom über ihren Wunsch nach einem Wechsel informieren.

Für die Deutsche Telekom wird eine Vergütung von 69,95 EUR erhoben. Für die erste Verbindung muss ebenfalls ein Umzugstermin mit einem Fachmann abgesprochen werden. Um so früher Sie der Deutschen Telekom mitteilen, was Sie umziehen wollen, umso eher erhalten Sie den gewünschten Umzugstermin. Der Vertrag wird verlängert, wenn mein Provider umzieht - kann er das?

Da das revidierte Telekommunikationsgesetz längstens am 1. Januar 2012 in Kraft getreten ist, kann der Internet- und Telekommunikations-Vertrag bei einem Standortwechsel nicht verlängert werden. 46 Abs. 8 TKG stellt klar: "Der Betreiber öffentlicher Fernmeldedienste, der mit einem Kunden einen Vertrag über öffentliche Fernmeldedienste abgeschlossen hat, ist bei einem Wohnsitzwechsel des Kunden zur Erbringung der vertragsgegenständlichen Dienstleistung am neuen Sitz des Kunden ohne Veränderung der Vertragsklausel und anderer vertraglicher Inhalte gehalten, soweit dies dort geboten wird.

Versucht der Provider trotzdem, den Vertrag zu erweitern, sind die Konsumenten gut daran getan, ihn auf die gegenwärtige Rechtslage aufmerksam zu machen. Ab wann habe ich ein Kündigungsrecht bei einem Wechsel? Wenn die Dienstleistung nicht am neuen Wohnort erbracht wird, ist der Konsument zum Ende eines Kalendermonates mit einer Frist von drei Monaten kündbar.

Eine außerordentliche Kündigung ist jederzeit möglich, wenn am neuen Wohnsitz keine Leistungen vom bisherigen Provider in Anspruch zu nehmen sind. Bei einer Kündigungsfrist von drei Monate zum Ende des jeweiligen Monats haben die Konsumenten dann die Kündigungsmöglichkeit. Es muss nicht immer ein Wechsel und die damit einhergehende Übertragung von Internet und Telefonvertrag aufwendig sein.

Das hat eine Anwenderin von aboalarm während ihres Umzugs bei dem vergleichsweise wenig bekannten Münchener Provider Cableurf erfahren. Rund drei Monate vor dem vorgesehenen Umzugstag hat sie ihren Provider angerufen und gefragt, ob der Vertrag an ihrem neuen Wohnsitz fortgesetzt werden kann. Weil sie bereits im neuen Hause präsent war, musste sie nur noch eine E-Mail mit dem exakten Datum des Umzugs, der alten und der neuen Anschrift an den Kundendienst senden.

Wenige Stunden später meldete sich ein Supportmitarbeiter und bestätigt, dass die Verbindung zum Wunschtermin in der neuen Ferienwohnung bereitsteht. Aber sie war angenehm überrascht: Wie die Mitarbeiterin ihr versicherte, musste sie nur den Netzstecker anstecken - ohne irgendwelche Monteure und nervenaufreibenden Termine zu finden - und zwei Minuten später hatte sie das Internet in ihrer neuen Ferienwohnung.

Außerdem erhielt sie ihren Internetanschluss über eine Kabelverbindung - ein Wechsel geht dort meist ohne DSL. Um es allen Verbrauchern in den kommenden Jahren leicht zu machen, sollten sie jedoch immer die oben erwähnten Hindernisse im Auge haben.

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