UMTS Flatrate Vergleich – Online Vergleichen und Sparen!

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UMTS Informationen

Mobiles Internet – Always Online Dank UMTS Flatrates

Mobile Internet und Unabhängigkeit
Der Traum von Unabhängigkeit von kabelgebundenen Anschlüssen ist mittlerweile Realität geworden – dank des permanenten Ausbaus der Hochgeschwindigkeits – Funknetze hat man (zumindest in Ballungsräumen) auch unterwegs mit Laptop, PDA und Handy und entsprechender Ausrüstung den Zugriff auf das Internet. Surfen, Downloads, Chatten und das Senden und Empfangen von Emails ist somit sprichwörtlich von der grünen Wiese oder aus dem Biergarten oder Strassencafé möglich. Die Vision der ständigen Vernetzung mit der Welt ist zur alltäglich gelebten Realität geworden. Wenn man bedenkt, dass allein das mobile Telefonieren vor nicht einmal 20 Jahren ein kostspieliges Luxusvergnügen weniger Menschen war und das Internet in der heutigen Form noch gar nicht existierte – schon eine unglaubliche Entwicklung. Vor allem das unglaubliche Preis/Leistungs Verhältnis der UMTS Flatrates ist sehr attraktiv.

Für wen sind UMTS Flatrates interessant und welche Nutzungsmöglichkeiten bietet das Mobile Internet?

Wie profitieren Private Anwendergruppen vom Mobilen Internet über UMTS?
Egal ob zu Hause oder Unterwegs können Sie alle Vorteile des Internet nutzen. So bleiben Sie mit Ihren Freunden und Ihrer Familie in engem Kontakt und können jederzeit kabellos Chatten, Surfen, eMails verschicken oder Musik hören.

Immer online sein Dank UMTS Internet:

  • in Ihrem Garten

  • im Sommer am See

  • auf Ihrem Balkon

  • im Ferienhaus

  • am Flughafen

  • am Bahnhof

  • auf Reisen

  • bei Freunden

  • …

Wie profitieren Business Anwendergruppen vom Mobilen Internet über UMTS?
Das Berufsleben fordert immer mehr Kommunikation und Informationsaustausch über das Intenet. Heute müssen Sie kostspielige und komplizierte Internetanschlüsse in Hotels oder an W-Lan Hot Spots kaufen. Mit dem Mobilen Internet über UMTS sind Sie unabhängig und können jeder Zeit online gehen.  Einfach einen UMTS Surf Stick oder ein UMTS Netbook nutzen und schon kann man bequem auf Reisen alle Informationen abrufen und grenzenlos kommunizieren.

Während der Geschäftsreise am Flughafen oder am Bahnhof so wie bei Präsentationen bei Kunden können Sie jeder Zeit die Vorteile des Internets für sich nutzen. Gerade für Außendienst Mitarbeiter die kurzfristig auf Kundenanfragen reagieren müssen oder Aufträge direkt an die Zentrale melden wollen, bietet das Mobile Internet auf UMTS Basis die ideale Lösung zur Effizienzsteigerung.
Auch Studenten, die während der Vorlesung oder in der Bibliothek auf Informationen aus dem Internet zurückgreifen wollen bietet das Mobile Internet die ideale Lösung. Ob zu Hause oder auf dem Campus das Internet wird zum mobilen Begleiter.

Immer online sein Dank UMTS Internet:

  • Für Berater und Selbstständige

  • Für Studenten

  • Für Außendienstmitarbeiter

  • Auf Dienstreisen

  • Während Präsentationen

  • …

Mobile Internet und Kommunikation
Die ersten analogen Funknetze (A-Netz) wurden in Deutschland ab 1958 eingeführt und waren zunächst für handvermittelte (!) Telefonie Anwendungen mit maximal 11.000 Teilnehmer ausgelegt. Mit der Einführung des B-Netzes (im Endausbau etwa 27.000 Teilnehmer) konnte man immerhin schon selbst die Teilnehmer anwählen, musste aber in etwa wissen, wo sich diese aufhielten. Im C-Netz (maximal 850.000 Teilnehmer) war ab 1985 zum ersten Mal eine bundeseinheitliche Vorwahl (0161) vergeben; dieses letzte analoge Netz war bis zum Jahr 2000 im Einsatz. Gerade in der Anfangszeit sahen die “Mobilen Endgeräte” wirklich noch sehr lustige Telefone und hatten noch wenig von der Eleganz und Größe der heutigen Smartphones.


Nach der Bildung einer übergreifenden Kommission der entsprechenden Länderbehörden zur Schaffung eines einheitlichen Mobilfunkstandards wurde GSM (Global System for Mobile Communications) entwickelt, der ab den neunziger Jahren als Basis für die erstmals volldigitalen Netze D (900 MHz Band) und E (1.800 MHz Band) diente. Diesen Standard bezeichnet man auch als die zweite Generation (2G) von Mobilfunknetzen und er wird heute in etwa 200 Ländern der Erde genutzt. Nur zum Vergleich mit den analogen Netzen: die Mobilfunknetze nach dem GSM-Standard werden heute weltweit von etwa 1,7 Milliarden Menschen genutzt und täglich werden es ca. eine Million mehr. Um den steigenden Ansprüchen mobiler Nutzer an Geschwindigkeit und Kapazität des Datentransfers Rechnung zu tragen, wurden Erweiterungen des GSM Standards wie HSCSD (Kanalbündelung) und GPRS (Datenpaketübertragung) entwickelt. Als Ergänzung zu beiden Erweiterungen wurde EDGE konzipiert, eine im Wesentlichen softwareseitige Aufrüstung der Netzinfrastruktur, die nochmals höhere Datenflussgeschwindigkeiten ermöglichte.


Als dritte Generation (3G) der Mobilfunknetze wurde der UMTS Standard (Universal Mobile Telecommunications System) entwickelt, dieser bietet nochmals sehr viel höhere Datenübertragungsleistungen als der GSM Standard. Die ersten Lizenzen für die Frequenznutzung in Deutschland wurden im Jahr 2000 für die Rekordsumme von nahezu 50 Milliarden Euro von der zuständigen Bundesbehörde versteigert. Als Erweiterungen dieses Standards sind HSDPA (für die Empfangsdatenrate) und HSUPA (für die Sendedatenrate) entwickelt worden. Erstmals sind hiermit mit DSL vergleichbare Up- und Download-Geschwindigkeiten erreichbar, so dass durch die hohen Geschwindigkeiten der Datenübertragung beispielsweise auch Videoanwendungen möglich wurden.


Mobile Internet und Technik
Aktuell werden im wesentlichen die zwei Funknetzstandards der zweiten und der dritten Generation für die mobile Kommunikation genutzt: zum einen GSM und zum anderen UMTS. Die Vergabe der UMTS Frequenzen bedingte als Auflage seitens des Bundes eine Versorgung von mindestens 50% der Bevölkerung bis Ende des Jahres 2005, diese Vorgabe wurden von den vier in Deutschland aktiven Anbietern problemlos erreicht. Der weitere Ausbauzustand des UMTS Netzes in Deutschland konzentriert sich natürlich zunächst auf Grossstädte und Ballungsgebiete, eine flächendeckende Netzversorgung in der Bundesrepublik, vergleichbar dem GSM Standard, ist noch nicht erreicht. Alle Netzbetreiber bieten über das Internet Versorgungsübersichten für die jeweiligen Gebiete an. In Flächen, wo noch keine Netzversorgung nach UMTS existiert, schalten entsprechende Mobilgeräte in den GSM Standard zurück. Der von vorne herein für datenintensive Nutzungsmöglichkeiten konzipierte UMTS Standard ermöglicht technisch hochkomplexe Daten- und Multimedia-Anwendungen, wie zum Beispiel Videotelefonie und Videostreaming. Es werden Frequenzen im Bereich von 1900 – 2200 MHz genutzt, wobei die Sendeleistungen der Mobilgeräte systembedingt nochmals gesenkt werden konnten (zum Vergleich: ca. 125 Milliwatt bei UMTS gegenüber 2 Watt bei GSM 900 und bis zu 10 Watt bei analogen Geräten).


Im GSM Standard wurden zur Erhöhung der Datenübertragungsrate Erweiterungen wie GPRS (General Packet Radio Service) und EDGE (Enhanced Data rates for GSM Evolution) entwickelt. Das GPRS nutzt, ähnlich wie HSCSD, die Bündelung von Kanälen zur Datenübertragung, nur werden hierbei die Verbindungen nicht permanent aufrecht erhalten, sondern durch einzelne Datenpakete gesteuert, die beim Sender definiert und beim Empfänger wieder zusammengesetzt werden. Ein zusätzliches Verfahren, nämlich EDGE, sorgt für eine weitere Erhöhung der Übertragungsraten. Dies ist eine Technik zur Erhöhung der Datenmengen durch Einführung effizienterer Verfahren zur Modulation der digitalen Frequenz. Die EDGE-Technologie ist jedoch nicht flächendeckend verfügbar.


Der UMTS Standard ermöglicht, nicht zuletzt durch die hohen Datenübertragungsraten, eine Vielfalt von Anwendungen, wie Kommunikation, Messaging, Mobiles Internet, Navigation, e-Commerce, Fernsehen und anderes mehr. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein UMTS fähiges Endgerät mehrere Datenströme gleichzeitig senden und empfangen kann, so dass verschiedene Anwendungen parallel ausgeführt werden können. Eine nochmalige Steigerung der Geschwindigkeiten wird durch die Erweiterungen HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) für den Download und HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) für den Upload der Daten vom Endgerät zum Netz ermöglicht. Dies wird, vereinfacht ausgedrückt, dadurch ermöglicht, dass die die Datenlast effizienter auf zur Verfügung stehende Kanäle in den Funkzellen verteilt wird und die Modulationsverfahren weiter optimiert wurden. Am Ausbau der HSDPA Erweiterung des UMTS wird intensiv gearbeitet, diese sind ebenfalls noch nicht flächendeckend verfügbar, entsprechende Versorgungsinformationen werden auf den Seiten der jeweiligen Netzbetreiber angeboten.


Zum Vergleich: die Geschwindigkeiten der Datenübertragung betragen im Idealfall bei GSM 53,6 kbit/s oder im GSM EDGE bis 200 kbit/s, was bei letzterer Kombination etwa der drei- bis vierfachen Geschwindigkeit eines klassischen analogen Modems entspricht. Bei UMTS sind es dann maximal 384 kbit/s, was etwa sechsfacher ISDN Geschwindigkeit entspricht und bei der Kombination UMTS HSDPA bis zu 7,2 Mbit/s im Download, was dann schon mit DSL 6.000 Geschwindigkeiten vergleichbar ist und für die meisten privaten Anwendungen mehr als ausreichend ist. Als Anmerkung sollte noch gesagt werden, dass im DSL Betrieb unterschiedliche Datenraten für den Download (Datenstrom vom Internet zum PC oder Handy) und den Upload (vom PC zum Internet) verwendet werden. Da der Downloadbereich in der Regel mehr genutzt und datenintensiver ist, wird die vorhandene Bandbreite des DSL-Anschlusses asymmetrisch aufgeteilt; das heisst, bei einem DSL 6.000 Anschluss ist die (unter optimalen Bedingungen mögliche) Downloadrate von 6.016 kBit/s gemeint, der zugehörige Upload beträgt 576 kBit/s. Im Hochgeschwindigkeits – Mobilfunknetz gilt jedoch (zumindest theoretisch) das Verhältnis 2:1, das heisst: bei einer maximal möglichen Downloadgeschwindigkeit im UMTS HSDPA von 7,2 Mbit/s beträgt die Uploadgeschwindigkeit 3,6 Mbit/s, was (ebenso theoretisch) DSL 32.000 entsprechen würde. Diese Geschwindigkeitsangaben sind rechnerisch mögliche Maximalwerte, im realen Betrieb sind DSL- und UMTS- Geschwindigkeiten sehr stark von äusseren Bedingungen, wie zum Beispiel Anzahl der Nutzer, Feldstärke und anderen Parametern abhängig und liegen unter den genannten Werten.


Mobile Internet und Verträge
Zur Nutzung dieser Datenzugriffsmöglichkeiten sind natürlich auch immer noch SIM Karten und entsprechende Betreiberverträge erforderlich. Der Begriff SIM (Subscriber Identity Module) bezeichnet eine schon seit den Tagen analoger Netze verwendete, damals etwa scheckkartengrosse Karte zur Identifikation des Teilnehmers im entsprechenden Funknetz. Inzwischen sind sie im Zuge der immer weiteren Miniaturisierung der Mobilgeräte auf ein Format von 25×15 mm geschrumpft. Dabei sind diese Karten selbst zu kleinen Computern geworden und erfüllen mittlerweile immer komplexere Aufgaben im Bereich der Identifikation, Verschlüsselung, des Netz-Managements und der systemischen Speicheraufgaben.
Zur Nutzung dieser SIM-Karten sind entsprechende Verträge mit den jeweiligen Netzbetreibern erforderlich. Die ersten Verträge der Mobilfunkbetreiber für reine Datentarife waren, wie auch in der Telefonie, reine Zeittakt basierte Vereinbarungen, in denen der Teilnehmer eine Grundgebühr und eine Nutzung des Netzes nach Verbindungszeit in Rechnung gestellt bekam. Als nächsten Schritt wurden sogenannte volumenbasierte Datentarife entwickelt, die mit der Nutzung von GPRS und HSCSD als „Paketdiensten“ angeboten wurden, in diesen Vertragsmodellen wird neben einer Grundgebühr der Netztransfer des Datenvolumens berechnet wurde. Nach der Einführung von UMTS und aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks unter den Mobilfunkunternehmen wurden mehr und mehr Abrechnungsmodelle als sogenannte Flatrates eingeführt, wo gegen Zahlung einer Grundgebühr unbegrenzte Telefonie- und Datenströme durch den Nutzer möglich wurden. Einige Netzbetreiber limitieren die Datenströme im Download aus dem Netz trotz solcher Flatrates Angebote auf fünf bis zehn Gigabyte pro Monat. Wer Datenströme darüber erzeugt, wird bis zur nächsten Abrechnung auf GPRS Geschwindigkeit gebremst.


Diese drei Tarifmodelle werden in verschiedenen Varianten auch heute noch angeboten. Der UMTS Flatrate Tarif Vergleich hilft dabei immer den Überblick zu behalten.Die Zeittarife (Abrechnung nach Verbindungszeit) eignen sich für Teilnehmer, die in etwa wissen, wie viele Stunden pro Monat sie die Verbindung maximal nutzen, wird das Zeitkontingent überschritten, werden meist erhebliche Minutenaufpreise fällig. Das Datenvolumen ist bei diesen Tarifen meist nicht beschränkt. Die Volumentarife werden bevorzugt von Teilnehmern verwendet, die wenig surfen und nicht auf die Uhr schauen wollen. Nachteil bei diesen Modellen ist die Schwierigkeit, das heruntergeladene Datenvolumen abzuschätzen. Mit immer komplexeren Seiten im Internet (jedes Öffnen einer Internetseite ist auch ein Download) wird auch das damit erzeugt Downloadvolumen (im Fachjargon auch „Traffic“=(Daten-)Verkehr genannt) immer grösser. Für ein UMTS Telefon reichen ca 1GB Datenvolumen völlig aus, bei regelmässiger Nutzung am Computer sollten es schon 3 – 4 Gigabyte sein. Mit einer entsprechenden Karte und einem dafür ausgerüsteten Mobilgerät können heute als drittes Tarifmodell solche UMTS HSDPA Flatrates genutzt werden und damit, eine Netz- und Dienstversorgung vorausgesetzt, Hochgeschwindigkeits- Verbindungen mit bis zu 7,2 Mbit/s (entspricht etwa DSL 6000) nutzen. Dies sowohl auf einem entsprechend ausgerüsteten Mobiltelefon als auch mit passenden USB Adaptern (mit Funktechnik) am Laptop oder Desktop Computer. Bei diesen Tarifen sind, je nach Vertrag, einzelne oder alle Anwendungen unbegrenzt in Zeit und Volumen nutzbar, dass heisst, der Nutzer muss sich weder um Onlinezeit noch um das Datenvolumen kümmern.


In der Realität muss man das allerdings relativieren; solche Flatratemodelle werden von allen Mobilfunkanbietern beworben, aber ein kritischer Umgang mit den Superlativen der Werbung ist dennoch dringend angeraten. Die Tücken der Verträge verbergen sich im Kleingedruckten oder in den Details, so gibt es Zugangsbremsen bei Überschreitung des Datenvolumens, Sonderkündigungsrechte bei Überschreiten eines Telefonielimits, vollmundige Versprechungen bezüglich des Netzausbaus und viele andere kleine Ärgernisse. Zugegeben werden die meisten Kunden diese Grenzen kaum überschreiten und die Beschränkungen nicht als solche empfinden, aber eine „echte Flatrate“, das heisst, eine wortgetreue, völlig unbeschränkte Nutzung ist das eben nicht. Eine andere Entwicklung im Tarif-Dschungel sind die sogenannten „Flexiblen Flatrates“ oder auch „Faire Flatrates“, diese schaffen die Möglichkeit einer gestaffelten Abrechnung. Hierbei gibt es Datenvolumen- oder Zeitgrenzen, bei denen der Nutzer entweder mehr oder weniger zahlt, als die bei Vertragsabschluss vereinbarten Grössen. Insgesamt stellen sie jedoch damit einen Spezialfall der zeit- bzw. volumenbasierten Datentarife dar und werden von den Teilnehmern nicht in dem erwarteten Maße angenommen, so dass diese Tarifmodelle nur von wenigen Mobilfunkunternehmen angeboten werden.


Mobile Internet und UMTS HSDPA
Für das Hochgeschwindigkeitsfunknetz sind eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten denkbar und etliche schon realisiert. In Regionen, wo die DSL Versorgung via Kabel vorerst nicht möglich ist oder sich technisch schwierig gestaltet, werden von den Mobilfunkunternehmen so genannte USB Boxen angeboten, die, je nach Netzabdeckung, Signale mit GPRS EDGE oder UMTS bzw. sogar mit UMTS HSDPA empfangen und senden können. Diese Geräte werden über einen USB Anschluss an den Desktop PC oder das Laptop angeschlossen und ermöglichen den Zugang ins Internet über das Mobilfunknetz. Zusätzlich gibt es USB Sticks (eine geringere Rolle spielen Karten nach dem PCMCIA – Standard, das ist ein Standard für Computer Erweiterungskarten) von einigen Netzbetreibern, die ebenso mit eingesetzter SIM Karte, die gleiche Funktionalität in kompakterer Form, primär für den mobilen Einsatz im Laptop leisten. Mit diesen Geräten ausgestattet wird der Computer zum internetfähigen PC. Vor einer Anschaffung sollte in jedem Fall die Netzabdeckung und das Signal am Standort des PC´s beim stationären Einsatz geprüft werden (am besten mit einem entsprechenden Gerät von Bekannten). Solche Geräte werden von vielen Mobilfunkanbietern komplett mit Laufzeitvertrag oder mittlerweile sogar Prepaid Karte zu relativ günstigen Preisen angeboten. Auch in diesem Nutzungs-Segment kommen die bereits erwähnten Vertragsformen zum Einsatz, zusätzlich werden, speziell für den mobilen Einsatz in USB Sticks, Tagesflatrates mit einem Pauschalpreis für die Nutzung ohne Volumenbegrenzung angeboten (mit der bereits erwähnten Einschränkung, siehe oben). Ebenso denkbar ist natürlich die Nutzung eines UMTS HSDPA fähigen Handys oder PDAs in diesem Hochgeschwindigkeitsnetz; hierfür gibt es heute eine ganze Reihe von sehr leistungsfähigen Geräten verschiedener bekannter Hersteller auf dem Markt mit einer für den Laien fast unübersichtlichen Vielfalt von zugehörigen Vertragsgestaltungen (die sich im Groben allerdings wieder nach den oben beschriebenen Tarif-Einteilungen gestalten).

Mobile Internet
Das mittlerweile bekannteste Stichwort für die Anwendungen der beschriebenen Geräte im UMTS HSDPA Netz heisst „Mobiles Internet“. Unter diesem Begriff versteht man den Zugang zum World Wide Web ausgehend von mobilen Geräten; das bedeutet, wo auch immer der Nutzer sich befindet, sozusagen „Internet-to-Go“ (wie immer natürlich, Netzversorgung vorausgesetzt). Durch die potentiell hohe Geschwindigkeit des UMTS HSDPA Standards lassen sich bei optimaler Netzabdeckung theoretisch immerhin Downloadgeschwindigkeiten vergleichbar mit DSL 6.000 und bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von HSUPA Uploadgeschwindigkeiten von von bis zu 3,6 MBit/s erreichen – das würde einem Upload von weit mehr als DSL 32.000 entsprechen. Bei weiterem Ausbau der Mobilfunknetze und ebensolcher Innovationsfreudigkeit der Netzbetreiber und -nutzer könnte sich rein rechnerisch der Internet Zugang über ein Mobiles Internet als eine ernsthafte Konkurrenz zum kabelgebundenen Internetzugang entwickeln – wenn es denn nicht die gleichen Betreiberunternehmen wären.

Aber, optimistisch gedacht, mit der UMTS-Erweiterung HSDPA lässt sich sogar noch eine Steigerung vorstellen, die aktuelle, aber noch theoretische Leistungsgrenze liegt bei 14,4 Mbit/s (HSDPA IV) und damit umgerechnet bei etwa DSL 12.000; mit ein wenig Fantasie kann man sich vorstellen, dass von den Entwicklern wahrscheinlich technische Möglichkeiten ergründet werden, um diese Grenze weiter nach oben zu verschieben.

Aktuelle Stichworte hierzu sind HSPA+ (Österreich will auf 28,8 Mbit/s ausbauen) und die Entwicklung des LTE Chipsatzes (Long Term Evolution) von LG, der schier unglaubliche Geschwindigkeiten von bis zu 100Mbit/s unterstützt.

Mobile Internet und Anwendungen
Durch den schnellen Ausbau der Mobilfunknetze auf den UMTS HSDPA Standard lassen sich auch äusserst datenintensive Anwendungen auf den Mobilgeräten oder dem Laptop mit USB UMTS Stick nutzen. Was mit den ersten Handys noch nicht vorstellbar war, ist heute schon Realität. Themen wie Videotelefonie, Mobilfernsehen, Mobile Internet, Mobile Ticketing und Mobile Navigation, um nur einige Möglichkeiten zu nennen, sind erst der Anfang einer Entwicklung der Vernetzung über die Mobilfunkwelt. Die Handys haben sich im Zuge dieser Entwicklung zu multifunktionalen, netzfähigen Computern entwickelt, mit denen man zufälligerweise auch telefonieren kann. Die Nutzung des Mobile Internet via HSDPA und USB Box als Alternative bei fehlenden technischen Voraussetzungen zum Kabelanschluss ermöglicht in vielen Gebieten erst den Zugang ins Internet mit höheren Geschwindigkeiten. Mit der Nutzung des Mobilen Internets über Laptop und USB Stick erfährt man sicherlich den reizvollsten Aspekt der Freiheit – hier wird das sprichwörtliche Arbeiten auf der grünen Wiese oder im Strassencafé möglich und nebenbei kann man Chatten, Mailen, Musik hören, Fernsehen oder Filme anschauen, Bloggen, Lesen, Spielen, Planen, Einkaufen, Urlaubsbilder und -filme versenden, Bankgeschäfte tätigen, Telefonieren und vieles andere mehr (und das alles natürlich gleichzeitig), was eben die grosse Welt des Internets an Möglichkeiten anbietet – eben mit einem Wort: Mobiles Surfen. So lassen sich quasi von jedem Ort aus alle Internet Applikationen nutzen und es können bequem online eine Weltreise gebucht werden oder Einkäufe erledigt werden.

Im Bereich Business werden Meetings als Videokonferenz in Echtzeit, Abgleich von Daten mit Kunden und Lieferanten, das Versenden und Empfangen von Konstruktionsplänen und Angebotsunterlagen mit hohen Geschwindigkeiten übertragen. Beinahe täglich werden neue Anwendungen und Möglichkeiten erdacht und kurze Zeit später schon über das Internet ausgetauscht, diskutiert, realisiert und gelebt – das ganze Dank kurzer Wege und immer kürzerer Übertragungszeiten. Diese realisierte Fantasie hatte man bei der Entwicklung des A-Netzes in den fünfziger Jahren sicherlich noch nicht und die heutige Realität wäre als völlige Utopie bezeichnet worden.

Tags
Daten, DSL, Flatrate, GPRS, GSM, HSDPA, Long Term Evolution, LTE, UMTS, UMTS Standard
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